Posts mit dem Label FOOD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FOOD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

FOOD: Shakshuka // Bunt durch den grauen Winter

Donnerstag, 12. Februar 2015


Vor allem Februar ist ja dafür bekannt, graue und trostlose Wintermonate zu bringen. Ein paar Blogger-Mädels haben da eine wunderbare Idee für eine Blogparade gehabt, um uns diese Monate möglich schön zu machen: Bunt durch den grauen Winter! Ich möchte euch heute deswegen meinen geheimen Tipp zeigen. Agesehen davon, dass ich die meiste Zeit daheim vor dem Laptop verbringe und die Zeit draußen in bunte Mäntel gehüllt herumlaufe: Ich LIEBE buntes Frühstück!

Und deswegen gibt es heute ein super Rezept aus Israel: Shakshuka! Jeder, der es einmal probiert hat, ist absolut begeistert. Und weil es einfach geht und super schmeckt, muss das jeder in sein Frühstücksrepertoire aufnehmen. Sage ich zumindest.

Hey awesome people! 
All of you living in the northern parts of our beautiful Earth may agree with me: February is just horrible. We're heading off to spring, but it's still cold and grey outside. So some blogger girls and me  thought about some cool strategies on how to fight the last piece of our winter blues and to bring some colors in our lives. I brought you an awesome Shakshuka recipe, so check it out! 


Eigentlich sind das nur pochierte Eier in Tomatensauce. Aber die hippe Bezeichnung muss sein, damit jeder erkennt, dass hier etwas außergewöhnliches aus dem Nahen Osten gekocht wird. Was ihr also für zwei Portionen braucht, sind:

  • 4-5 Eier 
  • eine Dose Tomatensauce und/oder zwei klein gehackte Tomaten (lieber etwas weichere)
  • eine Zwiebel
  • eine (halbe) Paprika
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
  • optional je einen Teelöffel Kreuzkümmel, mildes Chilipulver, Paprikapulver
  • optional ein wenig Cayennepfeffer
  • nach Geschmack: ein bisschen Bohnen oder Pilze, Schinken oder Bratwurst, eine Zehe Knoblauch etc. 
  • Koriander

Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen. Zuerst die gehackte Zwiebel goldbraun braten, dann die Paprika hinzufügen und die Mischung ein wenig durchbraten. Wenn ihr noch zusätzliche Sachen wie Schinken oder Bohnen verbrauchen wollt: Jetzt ist der Zeitpunkt dafür, alles rein und schön erhitzen. Anschließend mit Tomaten und/oder der Tomatensauce übergießen, die Hitze herunterziehen und mit den Gewürzen eurer Wahl abschmecken. Übrigens: Ich habe nur ein Portion gekocht, weil mir zwei zu viel sind. Aber ihr könnt es euch ja ungefährt vorstellen :)


Und dann fehlen eigentlich nur noch die Eier. Die werden in die Sauce hineingeschlagen und je nach Belieben wird das Eiweiß mit dem Rest vermischt oder auch nicht, das ist eher eine optische Feinheit. Ich verwende nie einen Deckel, da ich das Eigelb flüssig mag und die fröhliche gelbe Farbe beibehalten möchte. Wenn ihr die Eier lieber durch haben wollt, dann tut einfach einen Deckel drauf und lasst die ganze Shakshuka ein paar Minuten mit wenig Hitze "gehen".

Am Schluss noch frisch gehackten Koriander drauf und fertig ist ein reichhaltiges und gesundes Frühstück oder Quer-durch-den-Tag-Snack! Schmeckt am besten direkt aus der Pfanne und mit frischem Brot dazu. Guten Appetit und Shabbat Shalom! ;)


MORGEN geht es dann bei der Petra mit was super Leckerem weiter, das sich auch als Frühstück eignet. Und bis zum 19.02 gibt es noch viele weitere kreative Ideen, wie man den Winter gut überstehen kann. Und während ihr das hier lest, bin ich wieder (was, schon wiiiiieder?!) in Israel und stopfe mich mit Shakshuka voll. Davon gibt es mehr auf Instagram! Ansonsten bis bald wieder, liebe Welt.

ENGLISH VERSION: 

To prepare Shakshuka (let's say for two) you basically need 

  • 4-5 eggs
  • one can diced tomatoes (or fresh ones if you like, but make sure they are soft enough)
  • an onion
  • 1/2 or 1 red pepper
  • salt, pepper, olive oil
If you like you can additionally use some of those: 
  • chili powder, cilantro for serving, cayenne pepper
  • some leftover beans, mushrooms, sausages or ham
  • some garlic
Heat the oil in a small to medium skillet. Dice the onion (and garlic if you want some) and cook them for a couple of minutes. Add the diced pepper and all the other stuff you want to have inside like ham, beans and cook for some minutes. Add the tomatoes, lower the heat and let the sauce combine well. Add the spices and herbs you prefer and let the whole mass for about 5 minutes. Then you simply edd the eggs and either let them like they are. I very often try to mix the egg white with the sauce. But it's just a detail. If you want your eggs to stay yellow, don't use a lid. Add some cilantro on top and you're ready to go! Enjoy :) 

P.S. You can also just follow the step by step photos above! 

And if you want some other awesome survival strategies for cold, grey times of the year, click on the image map below. See you soon! 



Image Map

REZEPT: Baked banana

Dienstag, 15. Juli 2014


Heute habe ich mal wieder ein schönes Rezept für euch am Start. Diesmal ein Dessert, was ich mir ganz lange vornahm und eines Nachmittags einfach mal spontan ausprobierte: Gebackene Bananen! Wer ein häufiger Gast asiatischer Lokale ist, wird diese Köstlichkeit schon kennen und lieben. So wie ich. Man benötigt dafür nicht viel und kann so ältere Bananen vor dem Mülleimer retten. 

Ihr benötigt: 
zwei Bananen
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Zucker
8 EL Wasser
Öl zum Backen
Honig 

Bananen sind einfach umfotogen, sorry. Aber ich wollte euch das nicht vorenthalten // Sorry, bananas are just too ugly.
Ihr geht folgendermaßen vor: Mehl mit Backpulver, Salz und Zucker vermischen. Nach und nach das Wasser hinzufügen, bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Je nach Mehltyp wird mehr oder weniger Wasser benötigt. Schneidet die Bananen in große Stücke, ich habe jede in so vier Stückchen eingeteilt. Und dann heißt es nur noch: Banane im Teig "baden" und in einer Pfanne oder Fritöse anbraten. Ich hatte ein bisschen das Problem, dass sie nur von einer Seite angebraten werden konnten und musste sie ganz oft wenden. Hat aber auch so gut geklappt und sie waren vor allem nicht zu fettig. 
Noch ein Tipp: Spart nicht am Teig, je mehr nachher um die Banane herum ist, desto besser und leckerer. Ich habe anfangs nämlich immer eine ganz dünne Schicht drauf, das hat weniger gut geschmeckt. Sehr lecker schmecken die Bananen mit Honig dazu, damit kann man die auch schön fotogen aufbereiten. Viel Spaß beim Nachkochen! 


Guys, today I'll show you how to make the perfect dessert ever: Baked bananas! I always wanted to try them myself, the ones I tried in asian restaurants were always amazing. So a few days ago I had to use some old bananas and finally tried it out. 

You'll need: 
Two bananas
80g flour 
1 tea spoon baking powder
a pinch of salt
1 table spoon sugar
8 table spoons water


What you have to do: Cut the bananas in big peaces, I had eight peaces out of two bananas. But it depends of course. Mix the flour with the backing powder, salt and sugar. Add the water and try to get a sticky, thick dough, not too liquid. 
Then you just dip the banana in the dough and fry/roast them in a pan or fryer. Don't cheap out on the dough, I had only a little amount at the beginning. But it just tastes better, if you have a lot of this nice pastry crust. When you're ready use some honey to make it sweet and to decorate it for your Instagram. Haha. And then enjoy!


REZEPT: Schoko-Beeren-Muffins

Montag, 19. Mai 2014


Die Uni-Aufgaben häufen sich, Bewerbungen wollen geschrieben werden, es stehen noch Tausend andere Dinge auf der Aufgabenliste. Aber: Der Kopf lässt keine Ruhe und habe einfach so mega Lust auf etwas Gebackenes, hier und jetzt. Kennt ihr das? Heute habe ich Schoko-Beeren-Muffins gebacken und bin so begeistert, dass ich sie mit euch teilen möchte. Das Rezept habe ich aus Chefkoch genommen, es jedoch etwas abgewandelt. 


Zutaten für 15 Muffins: 
300 TK-Beeren (ich nahm Waldbeeren)
125 Margarine
1 Ei
125 ml Milch
125 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillinzucker
220 g Mehl
1 Pck. Backpulver
50 g Backkakao
Muffin-Förmchen


Beerenmischung antauen lassen. Margarine cremig rühren. Ei, Zucker, Salz und Vanillinzucker hinzufügen und alles zu einer Creme verrühren. Die Milch dazugeben. Mehl, Backpulver und Kakao miteinander mischen und löffelweise der Creme beifügen. Beeren in den Teig geben und in Papierförmchen verteilen. Die Masse wird ziemlich fest und lässt sich etwas schwer in die Förmchen verteilen. Aber das Endergebnis überzeugt, das verspreche ich euch! Muffins bei 180° Umluft 20-25 Minuten lang backen. Dauert nicht lang und ist ein schönes Rezept für süße Momente zwischendurch. 


Guys, have you ever been in such a situation: You are busy doing some important work and you know there is even more to come. But your stomach wants some sweets? That happened to me today. I want to show you this amazing recipe of chocolate berry muffins. 

You need: 300g of frozen berries, 125 g margarine, an egg, 125ml milk, 125 g sugar, a pinch of salt, vanilla sugar, 220 g flour, baking powder, 50 g not sweet cocoa

Put the berries in a bowl and let them melt. Stir the margarine a bit and then add the egg, sugar, vanilla sugar and salt. Stir the mass until you have a nice cream. Mix the flour, backing powder and cocoa and add it step-by-step to the cream. Stir in the berries. Put the mass into muffin cups (I always use the paper ones). 180° for 25 minutes and enjoy! They are awesome, because the chocolate is sweet and the berries are sour, a nice combination I think. See you! 


REZEPT: Mini pizza snack

Dienstag, 22. April 2014


Hallo ihr Lieben, 
heute habe ich ein ganz süßes kleines Rezept für euch. Das habe ich neulich für eine Uni-Aktion unseres Magazins presstige zubereitet und es ist sehr sehr gut angekommen: Mini-Pizzen

Sie gehen ganz einfach und eigentlich ist es schon peinlich darüber einen Post zu verfassen. Ihr benötigt 400 Gramm Teig, eine Dose Pizza-Tomaten bzw. drei große Tomaten, geriebenen Käse (ich mag Emmentaler am liebsten), Schinken, Oliven und was ihr sonst noch drauf haben wollt. 

Das Rezept für den Teig könnt ihr hier nachlesen. Ich nahm dafür aber einen bereits fertigen Teig aus dem Kühlregal. Den habe ich anschließend etwas dünner gerollt, da ich es so lieber mag. 


Und jetzt der eigentliche Trick: Ihr benötigt ein Glas oder eine Tasse. Damit stecht ihr kleine Kreise in den Teig und legt sie auf dem Backblech aus. Danach funktioniert es wie jede andere Pizza auch, mit der kleinen Ausnahme, dass es alles kleiner ist. So habe ich etwas getrödelt und die Tomatensauce machte sich kurzerhand selbstständig auf dem Backblech. Hat aber den Geschmack nicht negativ beeinflusst. Sieht nur auf den Fotos doof aus. 

Im vorgeheizten Backofen (180°, Umluft) benötigen die Pizzen etwa 12 Minuten, also weniger als eine große Pizza. Das war's eigentlich auch schon. Als Mittag- oder Abendessen ist das wohl zu viel Aufwand (bis man die kleinen Pizzen alle säuberlich belegt hat!), aber als Snack für Partys ist es super. 
Bis bald wieder!


Hey guys, 
today I want to show you a nice recipe I tried a couple of weeks ago: Mini pizza! They are so easy-made it's kind of embarrassing to write a post about them. But, ok. 
You will need 400 g of pizza dough (I just bought one in the supermarket), tinned tomatoes or three-four big tomatoes, cheese, ham, olives and other stuff you like on pizza. 


Now the only trick you need: Take a glass or cup and cut out small circles of dough. Place them on the baking sheet and add the topping you prefer. The pizzas will need aroung 12 minutes in the oven (180° with air circulation). Done! 
They are awesome for parties or some university meetings. But I would not recommend them for dinner: It takes long to add the toping if you want the pizzas to look nice. That's it. See you next time. 



TRAVELLING: Brazilian food + Rezept

Montag, 3. März 2014


Hallo ihr Lieben, 
in letzter Zeit spinnt mein Blogspot etwas, aber jetzt scheint es endlich zu klappen! Falls ihr Hunger habt, rate ich euch vom Lesen ab. Denn ich komme jetzt endlich zu einem der vielleicht spannendsten Themen einer Reise: dem Essen! Ich bin nun also seit drei Wochen hier und habe wirklich viel probiert. Auch wenn ich noch viel zu oft vor Neuem zurückschrecke und doch wieder etwas Bekanntes probiere. Ein paar Besonderheiten der Küche möchte ich euch aber heute vorstellen. Los geht's. 

Auf den obigen Bildern seht ihr das traditionelle Mittagessen namens Feijoada. Reis, Bohnen, Fleisch, Couve (das Grüne) und Farofa (das hellgelbe Mehlige, das ist geröstetes und angemachtes Maniokmehl). Wir waren zu viert im Restaurant, bestellten die Portion für zwei und wurden tatsächlich nicht fertig! So etwas habe ich noch nie gesehen, manchmal kenne ich das sogar, dass Portionen zu klein sind. Besonders spannend zum Thema Essen im Restaurant ist: Die Rechnung wird immer am Stück gebraucht, wenn man nicht danach fragt. Falls man getrennt zahlt, muss man selbst rechnen. Wir haben der Einfachheit halber immer durch vier geteilt. Und obwohl ich einmal ein teureres Getränk hatte, ließ sich keiner davon überzeugen, dass ich getrennt zahlen will. Total nett. 

Hey guys, 
today I want to tell you the most exciting part of a travel: the food! I am a bit lazy to write too much in english (it is still difficult to express my thoughts in english), but will give you the most basic information. Above you see Feijoada containing rice, beans, different kinds of meat, cove and farofa. Very delicious! 


Hier seht ihr den regionalen Käse (queijo). So etwas habe ich vorher noch nie gegessen. Von der Konsistenz erinnert er an Mozzarella, schmeckt aber eher wie Feta. Bei dem Versuch, ihn zu schmelzen, kommt eine flüssige Masse  heraus. Schmeckt auf jeden Fall super! 

Here you see the regional cheese  (queijo), which looks like mozzarella, but tastes more like feta cheese. I like it very much! But it is still very unusual compared to the european cheese. 


Ich präsentiere euch nun Coxinha (gelesen: Koschinja) und eine Art Hot Dog im Coxinha-Stil. Das könnt ihr euch von der Konsistenz wie Quarkbällchen vorstellen. Der Teig wird glaube ich auch mit etwas Käse hergestellt und innen ist es mit gekochten Hähnchenstückchen gefüllt. Schmeckt super. Aber ich bin doch eher ein Fan der Bolinha di queijo (nicht im Bild). Ist quasi das gleiche, nur kleiner und ohne Hühnchen. Der Hot Dog war übrigens nicht so gut. 

Here you see  Coxinha and a kind of hot dog in coxinha bread. It is a fried bread with chicken inside. I like the taste very much. But mostly I prefer bolinha die queijo because it is smaller and without chicken. 


Das Baguette und der kleine Kuchen waren beides Mal mein Frühstück im Restaurant. Waren echt gut, aber nicht so umwerfend wie der Rest, den ich hier probiert habe. Meine Erkenntnis lautet: Nur das traditionelle, heimische Essen in Restaurants ist gut. Ich hatte an den Tagen keine Lust auf   brasilianische Würstchen oder ein kaltes Sandwich. Und griff dadurch zu diesen Varianten. Im Nachhinein kann ich aber sagen: Lieber etwas nehmen, was der Rest nimmt! Schmeckt auf jeden Fall besser. Pizza und Pasta schmecken nämlich in Italien am besten und Crepes in Frankreich. Hattet ihr auch schon Mal so eine Erkenntnis? 

These two were my breakfasts when we were in Rio. And were not so good as the rest of the food I tried here. 


Hier seht ihr das Essen, was es in der Schule gibt (Handybilder, aaah!). Es gibt ausnahmslos jeden Tag Reis, Bohnen und Fleisch. Als Vegetarier oder auch als Gemüse-Liebhaber hat man es hier schwer. Selbst wenn es Kartoffeln gibt, dürfen Reis und Bohnen nicht fehlen. Zuerst verstand ich das nicht. Aber das scheint die gleiche Wichtigkeit zu haben wie Brot, zumindest hat mir das jemand mal so erklärt. Ohne Reis ist es einfach kein Essen für viele Brasilianer! Ich komme damit ganz gut klar, freue mich dennoch riesig, wenn es zum Reis noch was anderes gibt, haha. 

Here you see the food I eat in school. Rice, beans and meat every day and many different additional things. Sometimes I am a bit tired of eating rice every day. But thank God, there are also other things. Someone told me once, rice and beans are like bread for the europeans, it is not possible to have lunch without! It is really good and I didn't have problems with it so far. 


Ganz gut kann man hier jedoch auch in der Stadt essen, wie ihr auf dem Bild oben seht. Es gibt überall solche Restaurants, wo man sich wie bei einem Buffet bedienen kann. Es gibt verschiedene Salate, Reis, Bohnen, Fleisch, Kartoffeln, Desserts und vieles mehr. Der Preis richtet sich nach dem Gewicht. Für den Teller, den ihr hier seht, habe ich umgerechnet nur sechs Euro bezahlt. Jeden Tag muss das nicht sein, aber hin und wieder ist es super und auch vergleichsweise günstig. 

Sometimes we go to a restaurant. Here restaurants with buffets are very common. You choose the food, you want and pay by weight. I always prefer lots of salad and to try little bits of all the other things. The price is very reasonable, I only paid six euros for the food you see here. 



Auf dem Bild links seht ihr das brasilianische Barbecue. Wir waren bei Verwandten meiner Gastgeberin eingeladen und es gab lauter tolle Sachen. Das Fleisch war sehr sehr gut. Außerdem gab es viele Salate (juhu!), einer davon mit Apfel, Oliven und Tomaten. Muss auf jeden Fall das Rezept herausfinden. Vor dem Essen sind hier jedoch noch so Häppchen üblich. Bei uns gab es zum einen brasilianische Würstchen (für meinen Geschmack etwas fettig) und ein Knoblauchbrot, das so himmlisch lecker war! Da muss ich auf jeden Fall auch nach dem Rezept fragen. 

Rechts seht ihr Pastel, so eine Art Häppchen, das man in Restaurants bestellen kann. Mit Bohnen oder Käse gefüllt. Ich weiß jetzt, dass ich auf jeden Fall immer die Käsevariante bevorzuge, bei allem. Aber es ist total Wert, beide Varianten zu probieren! Hier in Minas Gerais, dem Bundesstaat in dem ich lebe, gehören Brötchen und Gebäcksachen zum traditionellen Essen auf jeden Fall dazu und sind echt köstlich. Nur befürchte ich, durch diese Brötchendiät etwas mehr zuzunehmen als mir lieb ist, haha! Noch merke ich jedoch nichts. 

Here you see the brazilian barbecue and Pastel filled with cheese and beans. Very tasteful! But the best food of the barbecue day is not in the picture: Before barbecue we had a delicious bread with garlic. It was so good, I must ask for the recipe. 


Das letzte Bild zeigt eine traditionelle Süßigkeit namens Brigadeiro. Das ist eine Schokopraline gefüllt mit einer Creme aus gekochter Kondensmilch und Kakao. Ein Traum von einer Süßigkeit, aber für meinen deutschen Geschmack etwas zu süß. Wie viele andere Sachen auch. Hier wird nämlich auch in Säfte und in Essen teilweise Zucker beigemischt. Zu meinem Basiswortschatz gehört also schon der Ausdruck "ohne Zucker, bitte".

The last picture shows you my favorite sweet here, called Bridageiro. It is awesome. The small ball is very sweet because it contains sweetened condensed milk and chocolate or cacao. Sometimes it is too sweet for me. As many other things. Every time I order a juice, I ask to not put sugar inside, because it will otherwise kill me, haha.

Now the best part is: I will now tell you how to make brigadeiro. You need a can of condensed milk, cacao pulver (not sweetened!) and margarine or butter. Put the condensed milk in a pot, add one or two table spoons of cacao and one tea spoon of butter. You have to steer the mixture constantly. After ten or fifteen minutes you will have a sticky mixture which you can eat right away. Or you wait until it is could, form some balls and add some chocolate granulate. Ready! :) 



Nun aber zum spannendsten Teil: Ich weiß, wie man Brigadeiro macht! Ihr benötigt dazu eine Dose mit gezuckerten Kondensmilch. Und zwar von der nicht gekochten, weißen. Zudem Backkakao, etwas Margarine oder Butter und einen Topf.

Für die ganze Dose Kondensmilch werden je nach Geschmack so ein bis zwei Esslöffel Kakao hinzugefügt und etwa ein Teelöffel Margarine. Und nun heißt es kräftig rühren. So etwa 10-15 Minuten lang braucht die Kondensmilch um fest zu werden. Während dieser ganzen Zeit muss die Masse gut gerührt werden, da es sonst schnell anbrennt. Wenn die Masse von der Konsistenz an Karamell erinnert, seid ihr so weit!

Nun das letzte Wort dazu, wie man das isst. Für Faule und Ungeduldige wie mich bietet sich die Ich-esse-es-gleich-so-Variante an. Um etwas Eindruck zu schinden, als Geschenk oder Tischdeko (siehe Bild oben): Lasst die Masse gut abkühlen. Rollt Bällchen und dekoriert sie mit Schokogranulat. Fertig! Ihr werdet es lieben :)

Bis ganz bald wieder!
Eure Natalia


REZEPT: Pumpkin Pancakes Breakfast

Donnerstag, 28. November 2013


Mmh, gibt's was besseres als Pfannkuchen? Zum Frühstück, Mittag und Abendessen? (Ok, übertrieben, aber ihr wisst schon!). Heute möchte ich euch eine super abgewandelte Variante zeigen: Kürbis-Bratlinge! Ich esse sie öfters zum Frühstück und liebe sie einfach! Eine andere Variation sind Zucchini-Bratlinge (statt Kürbis einfach Zucchini, sonst alles gleich). Total lecker ist dabei, dass es nicht nur Mehl und Milch ist, sondern eben auch ein Gemüse. Das macht satt und ist super gesund!

Ihr benötigt für das Rezept (1-2 Portionen): 
  • ein kleines Stück Kürbis (siehe Bild) bzw. eine halbe Zucchini
  • etwa ein halbes Glas Mehl 
  • 250 ml Buttermilch oder Joghurt (oder etwas anderes, was gerade "gerettet" werden muss)
  • Eine Prise Zucker
  • Butter oder Öl zum Braten


Der Ausgangspunkt ist immer der geriebene Kürbis (bzw. die Zucchini). Dem wird die Buttermilch bzw. der Joghurt hinzugefügt und durchgemischt. Nun fügt ihr nach und nach das Mehl hinzu, bis euch die Konsistenz zufrieden stellt. Ich kenne Menschen, die mögen das so, dass der Löffel drin steht. Manche halb flüssig (ist dann halt schwer zum Wenden). Ich lasse den Teig gern flüssiger, aber so, dass die Bratlinge sich noch wenden lassen (siehe Bild unten). Zum Schluss natürlich noch ein bisschen Zucker rein. Auch da gibt es unterschiedliche Geschmäcker! Ich mag es, wenn sie nicht super süß sind, weil ich sie mit Schmand esse und kein Dessert zum Frühstück will. Andere dagegen bevorzugen das lieber süß. Dann dürfen wohl 1-2 EL Zucker rein. Vergesst nicht, die Pfanne vorzuheizen.


Wenn ihr den Teig habt, könnt ihr auch schon mit dem Braten beginnen! Einen Löffel voller Teig auf eine vorgezeigte Pfanne mit Öl/Butter legen. Ein bisschen andrücken. Und so weiter, bis die Pfanne voll ist. Nach einer Minute oder so könnt ihr wenden. Ganz ähnlich wie Pfannkuchen oder Kartoffelpuffer, eben.


Und dann seid ihr auch schon fertig und könnt sie genießen! Von Schmand über Marmelade bis hin zum Apfelmus könnt ihr sie mit allem Möglichen servieren. Schmeckt alles gut. 
Ich hoffe, das war jetzt schön beschrieben! Wenn euch noch ein Schritt fehlt, sagt Bescheid und ich trage es nach. Dieses Rezept habe ich nämlich wie viele andere aus keinem Buch, sondern über Mundpropaganda und kenne daher keine genauen Maße und habe keine vorformulierten Beschreibungsabläufe vor mir liegen. Aber umso besser, das Rezept habt ihr bestimmt noch nicht gekannt!  
Bis bald wieder. Vergesst nicht zu frühstücken ;)
Eure Natalia


Hey everyone. Today I want to show you a very delicious recipe: Pumpkin Pancakes! You will need the following: 

a small pumpkin peace (like in the picture on the top)
250 ml of buttermilk or yoghurt
half tumbler of flour
sugar
butter or oil 


First of all grate the pumpkin. Then add the buttermilk/the yoghurt. After that add the flour until you are happy with the consistency: some people don't like it very thick, others do. Just make sure you can roast the pancakes well and add some more flour afterwards, if it's necessary. Add some sugar. I prefer just a pinch of sugar, if you like it sweet put 1-2 tablespoons in. 
Make sure your pan is hot. Put some butter or oil in. And then place a tablespoon of your pumpkin-mass in the pan. Since it will be very small, you can add some more and wait until they are roasted. Then turn the pancakes around and roast the other side. Ready!

It is a perfect meal for breakfast and is also possible with zucchini (everything the same, you need just half of the zucchini). Most of the time I enjoy these pancakes with sour cream, but jam or apple sauce or something else is also delicious, I think. Bon appetite :)


Rezept: Rice loves pumpkin

Freitag, 15. November 2013


Heute gibt es noch das versprochene Kürbis-Rezept von mir! Etwas spät, aber noch ist es eher Herbst und der Weihnachtswahnsinn ist (bei mir zumindest) noch nicht vollständig ausgebrochen. Und bei euch so? 
Dieses Rezept habe ich letztes Jahr bei INA entdeckt und es schon mehrmals nachgekocht. Es ist wirklich super! Für ca. 1,5 Portionen braucht ihr:


Wie ihr dem fertigen Gericht näher kommt: 
Reis kochen. Die Zwiebeln in etwas Öl anbraten bis sie glasig sind. Kürbis, Karotten, Erbsen und Lauchzwiebeln dazugeben und auf mittlerer Hitze anbraten lassen. Ingwer fein hacken und dazugeben. Anschließend das Ei unterrühren und mit 2 EL Sojasoße, Koriander und Reisgewürz abschmecken (wobei ich da immer nur mit Sojasoße auskomme).
Reis in einer Extrapfanne mit etwas Öl leicht anbraten und wenn er etwas knusprig wird zu dem Gemüse geben und untermischen. Oder einfach gleich untermischen. Bleibt noch: Genießen
Bis bald :) 

Hey guys, 
I have a wonderful recipe for you! Boil 100g rice. Roast one little chopped onion in olive oil. Add 150g chopped pumpkin, one chopped carrot, 100g frozen peas and two chopped spring onions. Let this all roast for a while. Add fine chopped ginger. Mix the egg in and add soy sauce and coriander to taste. Add the boiled rice. Ready! 


REZEPT: russischer Salat Olivier

Montag, 28. Oktober 2013


Weil Rezepte eigentlich nie schlecht sind und weil ich beim letzten Post nicht dran dachte, sinnvolle Bildunterschriften hinzuzufügen, geht es heute direkt mit einem Rezept für diesen Salat namens Olivier weiter. 

Zuvor jedoch möchte ich euch aber ein ganz großes DANKE sagen. Danke für eure lieben Kommentare, dafür dass ihr den letzten Post zu einem eurer liebsten zählen könnt und ein Danke an diejenigen, die nun zu den neuen Lesern meines Blogs zählen. 
Und klar, dass kunstvoll erstellte Bilder von Essen nicht dasselbe sind, wie Handybilder von jedem Essen, die man mal zwischendurch macht. Jedoch sind die Reaktionen des Umfelds eigentlich immer gleich. Die Bilder im Nachhinein unterscheiden sich selbstverständlich in der Qualität, dies sieht man in dem Moment aber nicht. Nun habe ich hier schöne Beweisbilder dieser Art vorzuweisen. "Musst du denn wieder Bilder von deinem Essen machen?", wird man wieder fragen. "Ich halte Erinnerungen fest und übe mich in Essensfotografie", werde ich dem entgegenwerfen. Haha. Danke noch mal. Gerade die Posts, bei denen ich voll verunsichert bin, werden dann zu den meistdiskutierten und -kommentierten. So wie der hier damals. 


Und jetzt zum Rezept von "Olivier"(französisch, da von einem französischen Koch am russischen Hof zum ersten Mal zubereitet), das in Russland zu Zeiten der Sowjetunion zu DEM beliebtesten Gericht schlechthin zählte. Kaum ein Fest konnte ohne diesen Salat auskommen. Heute wird er eher als Klassiker angesehen und von vielen verpönt. Ich mochte den bereits als Kind sehr gern und kann ihn euch daher wärmstens empfehlen. Wenn ihr ein bisschen was dazu nachlesen wollt, findet ihr hier einen guten Artikel. 

Ihr braucht: 
  • 250-300 Gramm gekochte Schinken- oder Putenwurst (alternativ gekochte Hähnchenbrust oder ganz ohne)
  • 200-250 Gramm gekochte Kartoffeln
  • 50-70 Gramm gekochte Karotten (einfach eine normal große Karotte)
  • 4-5 gekochte Eier
  • 150-200 Gramm Essiggurken (ich nehme generell mehr, weil ich sie so gern habe)
  • Eine Dose grüne Erbsen
  • einen kleinen Apfel (muss aber nicht sein)
  • Mayonnaise, Salz und Pfeffer


Nachdem ihr alles vorbereitet und gekocht habt, wird alles einfach nur in Würfel geschnitten und in einer großen Schüssel zusammengemischt (Eier könnt ihr aber auch reiben, dann sind sie etwas feiner). Falls ihr, so wie ich, alleine lebt und erst einmal eine kleine Menge machen wollt, würde ich euch raten, nur die halbe Dose Erbsen zu nehmen und den Rest woanders zu verwerten (dazu habe ich bald auch ein Rezept). 

Wenn ein großes Fest ansteht oder wenn ihr viele Personen im Haushalt habt, könnt ihr direkt die ganze Schüssel mit Mayo, Salz und Pfeffer abschmecken. Damit hält der Salat allerdings nicht lange und ihr müsst ihn schnell wegessen. Ich mache es meistens so, dass ich dann immer nur einen Teil mit Mayo anrühre und den Rest im Kühlschrank aufbewahre. 

Wie ihr vielleicht seht, besteht der Salat nicht aus rohen, frischen Zutaten. Daher kann man den super im Winter machen und auch einige Tage aufbewahren. Darauf habe ich viel eher Appetit, wenn es draußen kälter wird. Man muss den natürlich nicht nur als Einzelgericht sehen. Mit Kartoffeln und Fleisch jeglicher Art schmeckt er nämlich genau so gut. Oder vielleicht gibt es noch eine andere
Kombination, die ich nicht kenne? Lasst es mich wissen! Und damit wünsche ich euch eine schöne und erfolgreiche Woche! 


Hey guys, 
today I want to show you a recipe for a russian salad named "Olivier", which was very popular in sowiet times. Although most people don't like it any more, it is still one of my favourite dishes and I still keep eating it. All you need is: 

  • 250-300 g cooked sausage
  • 200-250 g cooked potatoes
  • 50-70 g cooked carrots
  • 4-5 cooked eggs
  • 150-200 g pickles
  • a tin of peas
  • one small apple (not necessarily) 
  • Mayonnaise, salt and pepper

After you have cooked the potatoes, carrots and eggs you just cube all your ingredients and mix it all in a big bowl. Before you eat, mix in the mayonnaise and add salt and pepper to taste. Ready! 


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...