REZEPT: russischer Salat Olivier

Montag, 28. Oktober 2013


Weil Rezepte eigentlich nie schlecht sind und weil ich beim letzten Post nicht dran dachte, sinnvolle Bildunterschriften hinzuzufügen, geht es heute direkt mit einem Rezept für diesen Salat namens Olivier weiter. 

Zuvor jedoch möchte ich euch aber ein ganz großes DANKE sagen. Danke für eure lieben Kommentare, dafür dass ihr den letzten Post zu einem eurer liebsten zählen könnt und ein Danke an diejenigen, die nun zu den neuen Lesern meines Blogs zählen. 
Und klar, dass kunstvoll erstellte Bilder von Essen nicht dasselbe sind, wie Handybilder von jedem Essen, die man mal zwischendurch macht. Jedoch sind die Reaktionen des Umfelds eigentlich immer gleich. Die Bilder im Nachhinein unterscheiden sich selbstverständlich in der Qualität, dies sieht man in dem Moment aber nicht. Nun habe ich hier schöne Beweisbilder dieser Art vorzuweisen. "Musst du denn wieder Bilder von deinem Essen machen?", wird man wieder fragen. "Ich halte Erinnerungen fest und übe mich in Essensfotografie", werde ich dem entgegenwerfen. Haha. Danke noch mal. Gerade die Posts, bei denen ich voll verunsichert bin, werden dann zu den meistdiskutierten und -kommentierten. So wie der hier damals. 


Und jetzt zum Rezept von "Olivier"(französisch, da von einem französischen Koch am russischen Hof zum ersten Mal zubereitet), das in Russland zu Zeiten der Sowjetunion zu DEM beliebtesten Gericht schlechthin zählte. Kaum ein Fest konnte ohne diesen Salat auskommen. Heute wird er eher als Klassiker angesehen und von vielen verpönt. Ich mochte den bereits als Kind sehr gern und kann ihn euch daher wärmstens empfehlen. Wenn ihr ein bisschen was dazu nachlesen wollt, findet ihr hier einen guten Artikel. 

Ihr braucht: 
  • 250-300 Gramm gekochte Schinken- oder Putenwurst (alternativ gekochte Hähnchenbrust oder ganz ohne)
  • 200-250 Gramm gekochte Kartoffeln
  • 50-70 Gramm gekochte Karotten (einfach eine normal große Karotte)
  • 4-5 gekochte Eier
  • 150-200 Gramm Essiggurken (ich nehme generell mehr, weil ich sie so gern habe)
  • Eine Dose grüne Erbsen
  • einen kleinen Apfel (muss aber nicht sein)
  • Mayonnaise, Salz und Pfeffer


Nachdem ihr alles vorbereitet und gekocht habt, wird alles einfach nur in Würfel geschnitten und in einer großen Schüssel zusammengemischt (Eier könnt ihr aber auch reiben, dann sind sie etwas feiner). Falls ihr, so wie ich, alleine lebt und erst einmal eine kleine Menge machen wollt, würde ich euch raten, nur die halbe Dose Erbsen zu nehmen und den Rest woanders zu verwerten (dazu habe ich bald auch ein Rezept). 

Wenn ein großes Fest ansteht oder wenn ihr viele Personen im Haushalt habt, könnt ihr direkt die ganze Schüssel mit Mayo, Salz und Pfeffer abschmecken. Damit hält der Salat allerdings nicht lange und ihr müsst ihn schnell wegessen. Ich mache es meistens so, dass ich dann immer nur einen Teil mit Mayo anrühre und den Rest im Kühlschrank aufbewahre. 

Wie ihr vielleicht seht, besteht der Salat nicht aus rohen, frischen Zutaten. Daher kann man den super im Winter machen und auch einige Tage aufbewahren. Darauf habe ich viel eher Appetit, wenn es draußen kälter wird. Man muss den natürlich nicht nur als Einzelgericht sehen. Mit Kartoffeln und Fleisch jeglicher Art schmeckt er nämlich genau so gut. Oder vielleicht gibt es noch eine andere
Kombination, die ich nicht kenne? Lasst es mich wissen! Und damit wünsche ich euch eine schöne und erfolgreiche Woche! 


Hey guys, 
today I want to show you a recipe for a russian salad named "Olivier", which was very popular in sowiet times. Although most people don't like it any more, it is still one of my favourite dishes and I still keep eating it. All you need is: 

  • 250-300 g cooked sausage
  • 200-250 g cooked potatoes
  • 50-70 g cooked carrots
  • 4-5 cooked eggs
  • 150-200 g pickles
  • a tin of peas
  • one small apple (not necessarily) 
  • Mayonnaise, salt and pepper

After you have cooked the potatoes, carrots and eggs you just cube all your ingredients and mix it all in a big bowl. Before you eat, mix in the mayonnaise and add salt and pepper to taste. Ready! 


Kommentare:

  1. Die Hähnchenbrust alternative spricht mich eindeutig mehr an.

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  2. Moj ljubimj salatik! <3

    Lust auf gegenseitiges Folgen?
    http://strawberry891.blogspot.de/?m=1

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Danke für deinen Kommentar!

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