TRAVELLING: Amsterdam 2010

Mittwoch, 30. April 2014


Hallo meine Lieben, 
in letzter Zeit war auf meinem Blog viel zu Brasilien zu lesen und zu sehen. Heute möchte ich euch jedoch nach Amsterdam mitnehmen (ja, ich leide ganz schlimm am Fernweh!). Diese Bilder entstanden im Jahr 2010 während meiner Abi-Fahrt. Das war noch so eine Zeit, in der der Auslöser der Kamera jede Sekunde gedrückt wurde. Ich habe also Tausende Bilder von diesem Aufenthalt, von denen der größte Teil meinem heutigen Anspruch nicht mehr entspricht. Aber es gab auch ganz interessante Schüsse, die ihr heute sehen könnt. 


Ich kann euch leider nicht mehr die Straßennamen nennen, wo die Fotos entstanden, da mein Gedächtnis solch eine Info immer wieder aussortiert (außer das eine Foto von der See: Das ist Zandvoort!). Aber: Ich hoffe, ich kann euch so einen schönen Eindruck vermitteln. Ich liebe die Stimmung und die Leute in Amsterdam! Ich stehe auf die Fahrräder, die Grachten, die herzlichen Menschen, das schöne Englisch, das verrückte Wetter, die wunderschönen Häuser, die Kreativität. Insgesamt war ich zwei Mal in Amsterdam und hoffe, dort einmal eine längere Zeit verbringen zu können. Und nun genug Worte, viel Spaß beim Anschauen. Bis bald wieder! 


Hey guys, during the last months you learned and saw a lot about Brazil. Today I want to show you some pictures I made in Amsterdam, Netherlands, when I was there in 2010. Back there I didn't have a lot of experience with photography and took pictures of everything I saw. I practically got to know Amsterdam through my camera lens. I had to look through thousands of pictures to select those few photos. I hope you like them!


I have been to Amsterdam twice and hope to stay there for a longer time one day. I'm completely in love with the bikes, beautiful houses, the canals, friendly people, the perfect english, the sound of Dutch, the creativity and crazy weather. Unfortunately I always forget the street names, so I cannot tell you the addresses of these places any more (except the sea picture: This is not Amsterdam, it's  Zandvoort!). But I still hope to give you a good impression of Amsterdam as I saw it back in 2010. Enjoy the view, see you soon!




REZEPT: Mini pizza snack

Dienstag, 22. April 2014


Hallo ihr Lieben, 
heute habe ich ein ganz süßes kleines Rezept für euch. Das habe ich neulich für eine Uni-Aktion unseres Magazins presstige zubereitet und es ist sehr sehr gut angekommen: Mini-Pizzen

Sie gehen ganz einfach und eigentlich ist es schon peinlich darüber einen Post zu verfassen. Ihr benötigt 400 Gramm Teig, eine Dose Pizza-Tomaten bzw. drei große Tomaten, geriebenen Käse (ich mag Emmentaler am liebsten), Schinken, Oliven und was ihr sonst noch drauf haben wollt. 

Das Rezept für den Teig könnt ihr hier nachlesen. Ich nahm dafür aber einen bereits fertigen Teig aus dem Kühlregal. Den habe ich anschließend etwas dünner gerollt, da ich es so lieber mag. 


Und jetzt der eigentliche Trick: Ihr benötigt ein Glas oder eine Tasse. Damit stecht ihr kleine Kreise in den Teig und legt sie auf dem Backblech aus. Danach funktioniert es wie jede andere Pizza auch, mit der kleinen Ausnahme, dass es alles kleiner ist. So habe ich etwas getrödelt und die Tomatensauce machte sich kurzerhand selbstständig auf dem Backblech. Hat aber den Geschmack nicht negativ beeinflusst. Sieht nur auf den Fotos doof aus. 

Im vorgeheizten Backofen (180°, Umluft) benötigen die Pizzen etwa 12 Minuten, also weniger als eine große Pizza. Das war's eigentlich auch schon. Als Mittag- oder Abendessen ist das wohl zu viel Aufwand (bis man die kleinen Pizzen alle säuberlich belegt hat!), aber als Snack für Partys ist es super. 
Bis bald wieder!


Hey guys, 
today I want to show you a nice recipe I tried a couple of weeks ago: Mini pizza! They are so easy-made it's kind of embarrassing to write a post about them. But, ok. 
You will need 400 g of pizza dough (I just bought one in the supermarket), tinned tomatoes or three-four big tomatoes, cheese, ham, olives and other stuff you like on pizza. 


Now the only trick you need: Take a glass or cup and cut out small circles of dough. Place them on the baking sheet and add the topping you prefer. The pizzas will need aroung 12 minutes in the oven (180° with air circulation). Done! 
They are awesome for parties or some university meetings. But I would not recommend them for dinner: It takes long to add the toping if you want the pizzas to look nice. That's it. See you next time. 



TRAVELLING: Brazil + UPDATE

Donnerstag, 17. April 2014


Hallo ihr Lieben. 
Wie die Zeit vergeht! Gerade noch war ich in Brasilien unterwegs und konnte mir gar nichg vorstellen, wieder daheim zu sein. Und schon bin ich wieder in Deutschland und muss Rechnungen zahlen, Hausarbeiten schreiben, Magazine layouten, die Bacheloratbeit planen und Masterbewerbungen verfassen. Der Alltag eben. Weil ich meinen Blog gerade so vermisse, muss ich kurz einen Augenblick dafür freischaufeln. Und bald gibt es hier hoffentlich etwas mehr Abwechslung für euch.


Heute möchte ich euch noch ein paar wunderschöne Bilder aus Brasilien zeigen. Und erzählen wie spannend ich zurück kam: Statt zwanzig Stunden Reisezeit war ich 44 Stunden unterwegs. Eine Frau in meinem Flugzeug nahm Tabletten mit Alkohol und verlor dann ihren Puls. Wir haben zu dem Zeitpunkt schon die brasilianische Küste verlassen, kehrten aber wieder nach Brasilien zurück, um in Salvador zu landen.


Dort verbrachen wir weitere fünf Stunden, bis unser Jumbo Jet wieder aufgetankt war. Dann waren natürlich alle Anschlussflüge weg, als wir nachts in Deutschland ankamen. Dafür durfte ich in einem wunderschönen Hotel übernachten und war wesentlich ausgeruhter, als ich dann doch endlich in München ankam.
Das Gute daran: Ich habe mich während der Reise daran gewöhnt, etwas gelassener an unerwartete Geschehnisse ranzugehen. Also hat mir diese kleine Reiseverzögerung sogar fast Spaß gemacht, haha.
Auf den Bildern seht ihr übrigens Rio's Innenhöfe, den Parque Lage im botanischen Garten in Rio sowie darin essende Menschen. Dann noch ein Theater und einen Markt in Juiz de Fora, plus Spiegelungen im Wasser, die einfach sein mussten. Hoffe, euch haben diese Eindrücke gefallen und meine ganzen Geschichten zu Brasilien etwas Einblick in das dortige Leben verschafft. Bis bald wieder!


Hey guys!
Did you miss me? A couple of weeks ago I couldn't imagine a life back in Germany. And now I am back here and life just goes on. I have to layout our university magazine, write term papers and plan my bachelor thesis, to pay bills and visit all my family and friends. But it's nice, I feel good back here. Of course I miss Brazil, horribly! 


So today I want to share some beautiful impressions I made there during the last two months. You can see Parque Lage in the botanical garden in Rio and some people having breakfast there. There is the theater of Juiz de Fora and the city market. Also some reflexions, just because they are awesome. The places are just so beautiful. What do you think? 


Oh, and let me tell you the story of my flight back home. I started my journey on sunday afternoon and by night we should have been crossing the ocean. Instead we had to land again in Brazil, because a women in our plane took some medicine with alcohol and didn't have a pulse. So we came back to Salvador, landed and saved her life, while her family just wanted to continue the flight. Imagine that! Such a monster family. 


In Salvador we had to refuel and it took us five hours, because we were a jumbo jet and the airport was too small for that. We arrived in Germany six hours later during the night of monday. I missed my flight to Munich and had to spend the night at the airport. Thank God my company let me stay in a hotel and it was just awesome, I felt like a star. When I continued my journey on tuesday morning I was feeling very relaxed. I think during my vacation in Brazil I learned to be spontaneous and not overreact if something is happening not on plan. I think, the whole trip was a good experience, you should totally do this, too! See you next time. 

TRAVELLING: What's up in Brazil

Samstag, 22. März 2014


Hallo meine Lieben, 
der letzte Post ist auch schon über eine Woche her, daher hier mal ein paar News. Nun bin ich schon seit sechs Wochen hier und bleibe noch etwa zehn Tage. Also höchste Zeit für ein bisschen Gedanken zur ganzen Reise. Die Bilder zeigen überwiegend Juiz de Fora, einmal den Strand von Ipanema und ein Spiegelbild aus Rio. 

Hey guys, 
the time is passing by so quickly, I am already here for six weeks and will stay ten more days. So it is time to kind of evaluate my holidays here! By the way, the pictures you see here were made in Juiz de Fora, one shows the beach of Ipanema and one a mirror image in Rio. 


Sieben Wochen sind nicht lang, dachte ich mir, als ich diese Reise plante. In der fünften Woche kann ich aber ehrlich sagen: Es ist sehr sehr lang. Ich habe hier so viel erlebt, so viele neue Leute kennengelernt, habe bereits nach drei Tagen einen komplett neuen Alltag aufbauen können. Das ist echt der Wahnsinn, denn das hätte ich aufgrund der Reisedauer nie vermutet. Jedoch freue ich mich schon wahnsinnig auf daheim, auf meine Familie und Freunde. Für alle unter euch, die also mit dem Gedanken spielen, mal ins Ausland zu gehen, aber befürchten, Heimweh zu haben: Sechs bis acht Wochen sind DIE Gelegenheit, ehrlich. Es ist lange genug, um Abstand vom eigenen Land und Alltag zu haben. Es ist aber auch gerade noch so lang, dass man es ohne seine sozialen Bindungen daheim aushält. Zum Glück gibt es ja Skype, Mails, Blogs und Postkarten. 

When I only had the idea of going abroad, I thought seven weeks are a pretty short period of time. But being here now, I feel like it were months and not only six weeks. I got to know so many great people and had a new routine after only two days. A couple of weeks is long enough to get used to the new culture and a new language, but it is still not that long to miss family and home very badly. It was the best vacation and decision in my life, seriously! 


Ich bin mir sicher, dass ich Brasilien vermissen werde, wenn ich wieder in Deutschland bin. Und ich bin fest davon überzeugt, dass ich mal hierher zurückkommen werde. Dann möchte ich aber auch mehr von Brasilien sehen und auch andere Länder Südamerikas bereisen. Gerade weil das Ticket so teuer ist und der Flug so lange dauert, bin ich froh, dass ich hier eine längere Zeit verbringe. So lohnt es sich wirklich und so werde ich es nächstes Mal auch machen. Auch wenn ich es mal in die USA schaffen sollte, werde ich einfach länger bleiben. 
Die Sprache ist absolut fantastisch, ich liebe diesen Sound einfach. In den sechs Wochen habe ich bereits die einfachsten Sachen lernen können und verstehe ziemlich viel, aber nur wenn die Leute laut und deutlich sprechen. Das ist echt faszinierend. Teilweise ähneln die Wörter Italienisch oder Französisch, manchmal sogar Englisch oder Russisch.  

I am really going to miss Brazil, when I am back home. But one day I will come back for sure. I would also like to visit other cities in Brazil and all the other South American countries. The ticket is so extremely expensive it is better to stay longer. 
I will also miss the sound of portuguese everywhere. It is a beautiful language sounding like a floating river. Over the six weeks I learned to understand a lot in portuguese, but I am still to shy to speak. I understand some things when it is basic stuff and is pronounced well and spoken loud, haha. Some words I already know from french or italian, some words have the same meaning in russian. 


Die Arbeit in der Schule ist etwas anstrengend. Problematisch ist vor allem, dass ich zum einen mit Englisch allein nicht weiterkomme. Zudem gibt es für mich nicht wirklich viel zu tun und so sitze ich da und warte quasi die Zeit ab. Das mag ich nicht so. Die Kleinen sind so lieb und faszinierend, aber ich weiß jetzt auf jeden Fall, dass Arbeit mit Kindern nicht so mein Ding ist. Abends helfe ich hier in einer Sprachschule für Erwachsene, das finde ich Millionen Mal interessanter. Jedoch muss ich auch hier sehr langsam und deutlich sprechen, damit die Kursteilnehmer mich verstehen und manchmal auch ein portugiesisches Wort als Erklärung anfügen. Nach einer Arbeitswoche bin ich dann froh mal weniger zu sprechen oder Gesprächspartner aussuchen, die gut Englisch sprechen.

Was mich jedoch überraschend gut zusagt, sind die Arbeitszeiten. Insgesamt komme ich auf etwa 35 Stunden die Woche, also quasi Vollzeit. Die sind jedoch so verteilt, dass ich mich nicht überanstrengt fühle. In der Schule bin ich am Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 15 Uhr, am Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12:30. In der Sprachschule drei Mal die Woche von 19 bis 22 Uhr. Früher hätte ich nie gedacht, dass mir das so gefallen würde. Es ist aber sehr angenehm, nicht so lange am Stück zu arbeiten und ich komme trotzdem zu vielen anderen Sachen zwischendrin. Ok, hier muss ich natürlich nicht aufräumen und kann nicht kochen, weil die Küchenausstattung das nicht zulässt. Aber ja, klappt überraschend gut.


The work in school is not easy. Sometimes I just don't understand the kids, because they speak portuguese with me, sometimes they don't understand me. But they are so lovely, beautiful and intelligent, it is awesome! Everyone in its own way. I feel very proud when they help each other with the english and translate the things I said. It is very funny when they repeat some sentences I often use like "Oh my God" or "Let's go". And it is awesome to see how they just start realizing that I am from an other country where portuguese is not spoken. 

Although I am very tired of speaking (english) the whole time, I very much like the way how my work is set during the day. In the mornings I am in school, sometimes I stay in the afternoon, too and talk to the teenagers. Three times a week I am helping in other english school for adults, where I start at 19 o'clock and finish at 22. So although I have lots of hours to work I don't feel tired, because I have long breaks in between. I like that. 


Seit dem Bericht über das Essen wisst ihr, dass ich die brasilanische Küche sehr mag. Zwischendrin hatte ich Reis und Bohnen jedoch ziemlich satt! Ich habe mich immer gefreut, etwas anderes essen zu können. Und war eines Tages sehr erstaunt, als ich feststellte, dass ich zum Mittagessen gerne Reis und Bohnen möchte. Dieses Essen ist nämlich absolut fettfrei und schon den Magen. Dieses gute Gefühl nach dem Essen ist einfach total angenehm, man ist satt aber es liegt nicht schwer im Bauch. Ich bin mir sicher, dass ich das auch mal daheim kochen werde und werde euch dann das Rezept verraten.

As you have already read I love the food here. But in the meantime I was so tired of it! Now I am really used to rice and beans every day and will try to cook it, when I am back home. I didn't realize how healthy and good it was, seriously. 


Ganz besonders werde ich natürlich die Leute vermissen. Auch wenn das Klischee von durchgehend offenen, lustigen, Samba-tanzenden Brasilianern nicht bestätigt werden konnte, weil Menschen auch hier natürlich unterschiedlich sind und nicht durchgehend Party machen, wurde ich hier sofort ins Herz aufgenommen und an allen Stellen unterstützt, wo ich es gebraucht habe. Ich weiß jetzt auf jeden Fall noch mehr, dass man Klischees nicht ganz trauen sollte: Auch die Brasilianer haben alle ihren eigenen Charakter und jeder ein anderes Temperament. So gibt es mehr und weniger aufgeschlossene, ruhigere und aufbrausende.

Most of all I will miss all the nice people I met here! Let me assure you nobody is dancing samba the whole time, but everybody was openminded, warmly and very kind to me. It is nice to be a kind of souvenir from the other side of the world, being the person everybody wants to talk to. It is though kind of tiring after a couple of weeks, so it's nice I will be going home soon. I will certainly miss this time but it is relaxing to be just a usual german-russian girl again. Being home, being yourself. 


Ich hoffe stark, dass euch meine Berichte Brasilien etwas näher bringen konnten, dass ich etwas Fernweh in euch ausgelöst habe und euch vielleicht dazu bewegt habe, eine Erlebnisreise zu planen.
Noch etwas anderes, was ich bereits auf Facebook verbreitet habe: Falls ihr gerade die Nase voll von Brasilien habt, könnt ihr gern in meinem Menü oben stöbern, ich habe die Reiter für Reisen, Rezepte und Shootings aktualisiert. Bis bald wieder. Viele Küsse.

I hope you like my stories about Brazil! I also hope you learned a bit about the culture, food and life here and are already planning your next trip! As already posted on Facebook I have filled my shootings, food and traveling menu with my latest posts. So if you want to have a look at something not Brazil-related you can now do so. See you soon. Kisses! 


PRESSTIGE: My illustrations for a magazine

Dienstag, 18. März 2014


Hallo ihr Lieben, 
heute möchte ich euch zeigen, welche Illustrationen ich Anfang des Jahres für unser Hochschulmagazin presstige entwarf. Kurz noch zum Magazin selbst: Ich bin seit meinem Studienbeginn dort aktiv. Das ganze Heft wird von Studenten gemacht: Artikel, Fotos, Illustrationen, Vertrieb, Marketing. Eine super spannende Sache. Seit dem Frühling 2013 bin ich Art Direction und somit für das Layout verantwortlich. Im Dezember 2013 zogen wir unsere Website neu auf und veröffentlichen seitdem mehrmals wöchentlich auch online. Und genau dafür werden Illustrationen gebraucht. Mehr zum Magazin könnt ihr in diesem Post nachlesen. Die letzten zwei Hefte findet ihr hier und hier.
Wie gefällt euch das? Was sind Themen und Bilder, die ihr bei einem Hochschulmagazin gerne lesen würdet? Habt ihr auch Lust bekommen, bei so etwas aktiv zu werden?






Hey guys, 
today I would like to make a break with my adventures in Brazil and show you some illustrations I did this year for my university magazine presstige. Since last spring I am the art director, it means that I am responsible for the layout and photos in our printed magazine and on our website. This I don't do alone, I have a team of ten people illustrating, taking pictures and designing the pages. It is an amazing job and I am very proud to show you these pictures. I used a graphic tablet as well as Illustrator and Photoshop. 

By the way, the magazine is made by students only. We have different teams as the editorial team, the sales and marketing team that is responsible for advertisement, HR team and my layout team. Twice a year we release a free printed magazine, in the meantime we post articles on our website. You can find the last two issues here and here

The magazine and our website are german only. Sorry for that! But I am still very curious about your opinion. Do you like the illustrations? What do you think about our website and the magazine layout? Have you ever been part in such a project? Just leave a comment, you don't need to have a google account for that. 
See you soon. 

TRAVELLING: Rio de Janeiro Part 2

Freitag, 7. März 2014


Hallo ihr Lieben, 
ich hoffe stark, dass ihr noch nicht die Nase voll habt von Brasilien. Denn nun ist es "Halbzeit" für mich hier und noch ganze dreieinhalb Wochen werde ich hier Eindrücke sammeln und fleißig mit euch teilen. Ok, es kommt schon noch was anderes, versprochen.
Heute kommt der zweite Teil von Rio (hier der erste). Ich möchte euch auf den Corcovado-Berg entführen, zur Statue vom Christus dem Erlöser. Für mich war es wohl DAS Zeichen Brasiliens und so wollte ich da trotz Touristen-Übermengen hin. So voll war es dann doch nicht. Zumindest konnte ich schöne Bilder schießen und atmen (was man bei den Karneval-Parties auf der Straße nicht behaupten konnte, aber dazu ein anderes Mal). Der Berg ist etwa 700 Meter hoch (!) und man erreicht ihn mit der Corcovado-Bahn.

Hey guys, 
I hope you are still excited to hear about my experiences in Brazil. There are still three week to come in which I will share more pictures and facts with you. Ok, I hope I will have time to show you something else. 
Today I want to show you the beautiful pictures I made from the Corcovado mountain in Rio. It is famous for the statue of Christ the Redeemer. Being a perfect tourist I wanted to go up there, even though it was clear there would be millions of other tourists as well. In the end it wasn't that crowded as the carnival parties (I will tell you about it soon), I could take some nice pictures and had enough space to breath. To access the statue we used the Corcovado Rack Railway. 



Hier seht ihr den Ausblick aus der Bahn heraus. Wir saßen auf der "falschen" Seite und konnten nur den Dschungel sehen. Etwas Gutes hatte es jedoch auch: Ich konnte kaum Bilder machen und genoss einfach den Anblick und den schönen Moment. Zwischendrin konnte man nichts außer Bäumen sehen und es war so, als wären wir mitten im Nirgendwo. Obwohl wir immer noch in Rio waren. Ein unbeschreibliches Gefühl. 

Here you see the view from the Railway. (Un)fortunately we sat at the "wrong" site and could only see the woods. The good thing about it was, that I couldn't hardly make any pictures. So I just relaxed and enjoyed the moment. The best part was the fact I felt like being in the jungle. At the same time it was clear we're still in Rio. A crazy feeling. 



So, und das ist er schon. Riesengroß und majestätisch: Christus, der Erlöser. An dem Tag war es ja eigentlich bewölkt und nicht so warm. Aber unter der Statue schien strahlende Sonne und es brannte nur so auf unsere Köpfe herunter. Es war echt mega heiß. Dafür kann ich jetzt mit diesen schönen Sonnenbildern angeben, sieht irgendwie märchenhaft aus. 
Noch eine lustige Anekdote: In einem Englischkurs, bei dem ich aushelfe, haben wir über verschiedene Städte gesprochen, drunter auch New York mit der Freiheitsstatue. Einer der Kursteilnehmer sagte: "Die Franzosen lieben es irgendwie, wichtige Dinge mit Statuen abzubilden". Erst verstand ich nicht, doch dann! Beide Statuen, also die Freiheitsstatue und Christo, wurden von Franzosen erstellt. Hättet ihr das gewusst? Mein Allgemeinwissen ist nämlich echt miserabel. 

And here he is: Christo! Very big and strong. Although the weather was not very good, when we arrived at the statue the sun was shining (as you see in the picture). It was so damn hot, oh my god. But the good thing about it is, that I now have beautiful pictures of Christo with the sun coming out and lots of blue sky. Perfect. 




Was mich besonders erstaunte, war die Größe der Stadt. Von hier oben wurde mir erst richtig bewusst, wie unglaublich und unvorstellbar riesig es ist. Wohin das Auge nur reichen konnte, auf jeder Seite der Aussichtsplattform lag Rio. Ich habe da vorher noch nie drüber nachgedacht, aber große Städte beängstigen mich. Ich bin eher ein Fan von mittelgroßen Städten wie Augsburg oder Juiz de Fora.
Gleichzeitig fiel mir erst hier (und später auf dem Zuckerhut) auf, wie wunderschön Rio gelegen ist. Ich beneide die Bewohner daher schon ein bisschen. Es ist einfach ein Paradies. Viele Bäume, Buchten, Strände, die Ozeanbrisen, strahlende Sonne, warme Temperaturen und und und. Andererseits, und das ist leider auch wahr, sieht man diese ganze Schönheit erst von oben. Und innen drin ist es einfach eine Riesenmetropole. 

The most crazy part was when I realized how big Rio is. I stood there and everywhere I looked, on every side of the viewing platform, was Rio. Oh my god. It never was clear to me, Rio is that huge. I was kind of frightened by this feeling. Probably I prefer middle-big cities as Augsburg and Juiz de Fora. 
But on the other hand I realized how beautiful this city is. You can only see it from above, because here you see the ocean, the beautiful beaches, lots of strong buildings and trees. Altogether it is amazing. I am jealous and kind of want to live here. But walking down the streets I did't realize this beauty. And that is kind of sad. 



Hier seht ihr noch ein paar behind-the-scenes-Bilder von der Beleuchtung und den Menschenmassen. Ich hätte echt noch Bilder von den ganzen Leuten machen müssen, die ihre Arme zur Seite ausstreckten, um sich mit Christo abzubilden. Ihr wisst schon, diese Titanic-Bewegung. Ok, auch ich habe es getan. Aber das ist nur was fürs Familienalbum und echt zu peinlich für den Blog, haha. 

Here some more pictures I took with my cellphone. Here you see the lights for the statue and all the other tourists. Unfortunately I didn't make a picture of all the people stretching their arms to the sides like in Titanic. It looked very funny. Ok, I did this, too. But this is private because it is so embarrassing, haha. 


Hier noch ein bisschen mein müdes Gesicht mit Aussicht auf den Zuckerhut über den ich euch das nächste Mal erzählen werde. Macht's gut und habt einen schönen Frühling, um den ich euch gerade beneide. Bis bald wieder. 

Last but not least my tired face and the sugar loaf behind me. I will tell you about this next time. Have a nice weekend, see you soon! 
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