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NEW IN: Charmante Flohmarkt-Einkäufe

Sonntag, 11. August 2013


Hallo ihr Lieben!
Heute war ich auf dem Flohmarkt (mal wieder!) und habe diese wunderbaren Dinge erworben. Jedes Teil hat nur einen Euro gekostet, was wirklich der Wahnsinn ist. Nicht mal handeln konnte ich!
Das Holzschälchen beherbergt jetzt meine Ohrringe und das Täschchen wird wohl mein Reisegeldbeutel. Während ich nämlich in anderen Ländern unterwegs bin, brauche ich keine Karten und kann einfach nur mein Geld da reinschmeißen. Ganz praktisch also, kann es gleich einsetzen.


Außerdem durften diese drei Bücher mitkommen: Dürrenmatt ist ein Klassiker, geht also immer. Und nein, ich hatte als Kind keine eigenen Harry Potter Bücher, deswegen kaufe ich sie mir jetzt nach! Und Microfictions beinhaltet ganz kurze französische Geschichten (wirklich nur 2-3 Seiten lang!). Hoffentlich wird mich das dazu motivieren, mal wieder auf Französisch zu lesen und die Sprache nicht zu vergessen! Sollte ich dieses Buch jemals zu Ende gelesen haben (1000Seiten!!!), dürfte ich wohl der Französisch-Pro sein. 

Heute ist mir außerdem was ganz dämliches passiert. Anstatt meine Hausarbeit zu schreiben, wollte ich mich kurz meinem Magazin-/Zeitschriften-/CD-Regal widmen (genau genommen ist das nur ein Regalboden des ganzen Regals) und es endlich wieder aufräumen. Kaum war ich fertig mit dem Umsortieren und kaum stand alles an seinem Platz, kam mir auch schon eine Ladung voll CD's entgegen und dieser Regalboden stürzte einseitig runter. Zum Glück stand drunter mein Fernseher und konnte das Gewicht für kurze Zeit aufhalten. Ja, in diesem Fall kann man wirklich von Glück reden, was das auf Dauer sicherlich nicht gut für den Fernsehen wäre. Aber ohne ihn wären alle Magazine, CD's, eine Zimmerpflanze und zur Krönung des ganzen eine Schüssel mit Nordseesand auf meinem Boden verstreut gewesen...Puh, Glück im Unglück, wie man so schön sagt. 

Es ist jedenfalls nichts kaputt gegangen und Verletzte gibt es auch nicht. Jedoch sieht meine Wohnung nun noch mehr wie ein Abstellraum aus – zusätzlich zu den Regal-Bewohnern stapeln gerade die Sachen für meine zwei Reisen auf allen vorstellbaren Ablageflächen. 

Bitte sagt, dass nicht nur mir solche komischen Dinge passieren! 
Schönen Sonntag euch noch. 
Natalia 




RETRO: Kochbuch aus dem Jahr 1966

Montag, 18. März 2013




Am Wochenende durfte ich beim Ausräumen eines alten Hauses helfen und habe dieses wunderschöne alte Kochbuch gefunden! Das ist aus dem Jahre 1966 und absolut liebevoll gemacht, mit einer Einleitung an die gute Hausfrau. Ich bin total aus dem Häuschen, dass ich das Buch behalten und mitnehmen durfte! Bei mir ist es nämlich viel besser als im Müll aufgehoben. Es ist einfach total spannend zu wissen, dass dieses Buch schon über vierzig Jahre alt ist. Menschen mit vierzig kommen mir zum Beispiel nicht alt vor. Aber wenn ich dieses Buch sehe, fühle ich mich wie in eine andere Epoche zurückversetzt. Leider befürchte ich, dass ich einmal so viele alte Sachen besitze, dass ich keinen Platz mehr für sie habe und sie untergehen. Deswegen sortiere ich immer wieder etwas aus. Aber besonders erfolgreich war ich dabei noch nicht. So etwas geht beim Umziehen schon leichter. Habt ihr eigentlich auch so eine Schwäche für alte Dinge wie ich?


Hoffentlich kann ich mich mal dazu motivieren, ein paar Rezepte daraus auszuprobieren. Leider bin ich so verwöhnt von Chefkoch, Foodblogs und modernen Kochbüchern, dass mir das Kochen ohne Bilder vom jeweiligen Essen sehr schwer fällt. Ich bin eben ein visueller Mensch und kann mir das Essen sonst nicht vorstellen. Immerhin gibt es Zeichnungen. Haha. Ich bin schon dabei, mir Rezepte daraus auszusuchen. Ich halte euch über dieses Food-Experiment auf dem Laufenden! 
Besonders anspruchsvoll wird es, Rezepte herauszufinden, die noch aktuell sind, nicht zu viel Fleisch enthalten und sich auch für meinen schmalen Studentengeldbeutel, meinen verwöhnten Gaumen und meinen kranken Magen eignen. Mit eurer Hilfe vielleicht? 


Zum Schluss noch ein Auszug aus dem Kapitel "Benehmen bei Tisch": 

"An gutem Benehmen beim Essen und Trinken erkennt man den wohlerzogenen Menschen. Essen und Trinken ist mehr als eine Abfütterung und ist als Teil des menschlichen Kulturstrebens anzusehen. Gute Haltung beim Essen erfordert eine gewisse Beherrschung der Glieder. Nur die Hand und Handgelenke gehören auf den Tisch. Trotzdem aber soll die Haltung beim Essen nicht steif, sondern natürlich und ungezwungen sein. Das Gesicht darf leicht über den Tischrand geneigt, aber nicht zu weit dem Teller genähert sein."

Ich hoffe, ihr verhaltet euch bei Tisch ausschließlich so! Wenn nicht, dürft ihr euch das Zitat ausdrucken und in der Küche/im Esszimmer einrahmen. Haha. 
Dies war übrigens mein hundertster Post! Damit auf in die nächsten 100. Bis bald. 
Natalia

BOOKS: All-time-favourites #1

Sonntag, 24. Februar 2013



Hallo ihr Lieben,
heute gibt es mal wieder mehr Inhalt von meiner Seite. Achtung viel Text, dafür mit internet-freudigen Zwischenüberschriften. Schon ewig will ich diesen Post mit euch teilen und hatte Millionen Ideen, wie ich den umsetzen soll. Es ist schwieriger als gedacht, denn: Dies ist eine kleine Auswahl von meinen Lieblingsbüchern. Einige davon habe ich allerdings vor zwei-drei Jahren das letzte Mal gelesen.
Deswegen habe ich Folgendes beschlossen: Ich stelle kurz den Inhalt vor bzw. das, was mich an dem Buch fasziniert hat. Und nach und nach gibt es zu jedem (oder einem Teil) davon einen einzelnen Post - FALLS ihr denn daran Interesse habt! Zu diesen Zwecken werde ich die Bücher noch einmal lesen. Möglicherweise haben einige von euch gerade Semesterferien und ein paar Stündchen Zeit für ein gutes Buch? Oder ihr seid schon länger auf der Suche nach guten Büchern? Diese hier möchte ich euch ans Herz legen:

High Fidelity von Nick Hornby
Dieses Buch habe ich zu Weihnachten 2008 bekommen, nachdem ich von "About a boy" von Nick Hornby so geschwärmt habe und um meine Englischkenntnisse aufzubessern. Es geht um einen Plattenladenbesitzer namens Rob, der von seiner Freundin verlassen wird. Er versucht den ganzen Roman über herauszufinden, warum es mit allen seinen anderen Ex-Freundinnen nicht funktioniert hat. Das Buch ist außerdem durchtränkt von seinen Musikvorlieben: In keinem Kapitel durfte fehlen, wie er seine Plattensammlung wieder umsortiert oder irgendwelche bestimmten Platten hört. Seit Jahren habe ich dieses Buch nicht mehr gelesen und weiß auch so nicht mehr viel davon. Als ich es aber gelesen habe, fand ich es einfach nur toll und kann es euch nur weiterempfehlen. Außerdem: Lest es auf Englisch. Nick Hornby's Sprache ist nicht so schwer und doch wunderschön zugleich. Das wird euch gefallen. Und noch ein Tipp: Schaut euch den Film bitte NICHT an. Er ist richtig schlecht, wie ich finde.

A long way down von Nick Hornby
Habe ich im gleichen Zug bekommen wie High Fidelity und fand es sogar NOCH BESSER. Da will ich auch nicht zu viel Spannung wegnehmen: Vier Menschen beschließen an Silvester gleichzeitig, Selbstmord zu begehen, indem sie von einem Hochhaus springen. Dort treffen sie sich natürlich und da fängt es erst an spannend zu werden. Es fand das Buch so unglaublich menschlich. So stark geprägt vom Alltag und einzelnen Menschenschicksalen und gleichzeitig doch so bewegend. Sehr eindeutige Empfehlung von mir! Und das Cover ist einfach toll!

1984 von George Orwell
Ich glaube, den Namen hat jeder schon einmal gehört. Dieses Buch ist eine sogenannte Utopie, wurde 1948 geschrieben und ist aus heutiger Sicht eigentlich gar keine Utopie mehr. Es zeichnen sich einfach so deutlich totalitäre Züge gewisser Weltmächte ab, dass man Gänsehaut kriegt. Das Buch ist so ganz und gar nicht verblümt und gleichzeitig doch so emotional (wie ich finde). Es beschreibt die nackten Tatsachen in so einer Weise, dass man kaum mehr wagt zu atmen vor Spannung und Mitgefühl. Wer an Geschichte interessiert ist und mal "was anderes" lesen will: Lest 1984 und natürlich auch Brave New World.



The curious incident of a dog in the nighttime von Mark Haddon
Ein tolles Buch, über das ich in meinem Englischkolloquium einige Minuten reden sollte! Selten hatte ich so tolle Schullektüren und bin sehr sehr froh, dass es meine Englischlehrerin ausgesucht hat. Die Geschichte wird aus der Sicht des 15-jährigen Autisten Christopher erzählt. Mehr muss ich wohl nicht sagen, oder? Es ist einfach so etwas Besonderes, dass man es gelesen haben muss. Viel Spaß damit. Und schaut euch unbedingt einige Minuten lang dieses wunderschöne Cover an. Würde ich niemals weggeben, so etwas Schönes muss in meinem Bücherregal stehen.

The Help von Kathryn Stockett
Habt ihr auch den Film gesehen? Ich kann sagen, dass das Buch besser ist! Die Handlung spielt in Mississippi der 60-er Jahre und handelt von afro-amerikanischen Haushälterinnen, die bei weißen Familien arbeiten. Das Buch ist natürlich sehr in die Geschichte dieser Zeit verwurzelt, ist aber auch so wirklich spannend geschrieben. Man wird total reingezogen in die Handlung und kann das Geschehen von unterschiedlichen Blickwinkeln beurteilen. Denn nach ein paar Kapiteln wechselt immer wieder die Erzählerin. Da ich es vor einem Jahr gelesen habe, kann ich euch nicht sagen wie oft das passiert. Es sind aber auf jeden Fall drei Erzähler. Von der afro-amerikanischen Gemeinde wurde es nicht gut angenommen, soweit ich das noch weiß. Wobei ich es ein sehr interessantes Buch fand. Ich habe ja aber auch kein geschichtliches Sachbuch erwartet, sondern eine tolle Geschichte. Bildet euch einfach eure eigene Meinung dazu!

The catcher in the rye von J.D. Salinger
Dieses Buch habe ich auch letztes Jahr das erste Mal gelesen und mir hat es außerordentlich gut gefallen. Hauptfigur ist der 16-jährige Holden Caulfield und die Handlung spielt im Jahr 1949 in New York. Es geht um die Schule, Freundschaft und die Probleme des Heranwachsens und das es ein Klassiker ist, müsst ihr das Buch einfach selbst lesen!

Das letzte Buch, das ich euch heute vorstellen möchte ist das, was ich zuletzt gelesen habe:
Arc de Triomphe von Erich Maria Remarque
Dieses Buch erzählt die Geschichte eines deutschen Chirurgen, der als Refugee in Paris lebt. Aufgrund der zuletzt gelesenen Bücher, neige ich dazu, dieses Werk mit Die weissen Lichter von Paris zu vergleichen. Hier wird das Thema der Vorkriegszeit viel ernster und alltags-ferner erzählt. Natürlich spielt auch hier Beruf und Liebe und der heranrollende Krieg eine Rolle. Dennoch merkt man die Hilflosigkeit und Resigniertheit und die tiefe Trauer der Menschen viel mehr wahr. Ein sehr ernstes und dennoch spannendes Buch. Habe es abends gelesen und hatte nie besonders Lust, das wegzulegen. Bin auch nie drüber eingeschlafen, das möchte wohl was heißen.


Ich hoffe, ich habe euch nicht mit zu viel Text erschlagen und ihr konntet das ein oder andere neue Werk für euch entdecken! Falls ihr Fragen oder Verbesserungsvorschläge habt: ASK!!! Wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche morgen.
Natalia

BOOKS: "Die weißen Lichter von Paris"

Sonntag, 10. Februar 2013


Wie schon mal auf Facebook angekündigt, starte ich hiermit in meinen Vorsatz, mehr zu den Büchern zu schreiben, die ich lese. Das Buch, um das es heute geht, heißt Die weissen Lichter von Paris. Es wurde im Jahr 2009 von Therese Révay geschrieben und von mir im Januar 2013 gelesen. Achtung, es ist ein knallhartes Mädchenbuch. 


Worum es geht: Die russische Gräfin Xenia Ossolin wächst in der wohlhabenden Familie eines Generals auf. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Handlung ansetzt, herrscht erster Weltkrieg. Das junge Mädchen lässt sich dadurch aber nicht beirren, ein fröhliches Leben führen zu wollen. Sie veranstaltet z.B. eine große Feier anlässlich ihres 15. Geburtstags. Das kann man ihr natürlich nicht verübbeln und alles geht gut bis zur Oktoberrevolution im Jahre 1917. An dieser Stelle möchte ich eigentlich nicht mehr viel verraten (sonst habt ihr nachher kein Spaß beim Lesen), außer dass diverse Schicksalsschläge aus einem jungen, entschlossenen und tapferen Mädchen eine ernste und verschlossene Persönlichkeit geformt haben. Das Buch umspannt die Zeit von der Oktoberrevolution über die Goldenen Zwanziger hinein in die Weltwirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg. Laut des Klappentexts ist die Hauptperson des Romans Xenia Ossolin. Meiner Meinung nach gibt es drei Hauptpersonen und viele sehr sehr wichtige Nebencharaktere in diesem Buch. Neben der russischen Gräfin Xenia erfährt man recht viel vom deutschen Fotografen Max von Passau und der jüdischen deutschen Modedesignerin Sarah Lindner. Das ganze Geschehen findet zwischen Paris und Berlin statt, was besonders angesichts der Ereignisse dieser Zeit (Goldene Zwanziger, Weltwirtschaftskrise, Weltkrieg) recht spannend ist.
Anfangs störten mich beim Lesen die ausschweifenden Beschreibungen der Räume und Personen und die vielen meiner Meinung unnötig gesetzten Adjektive. Ich war zu Beginn auch gar nicht davon überzeugt, ob ich das Buch überhaupt zu Ende lesen möchte. Normalerweise halte ich nichts von so langen Büchern (570 Seiten), außer es handelt sich um Klassiker der Weltliteratur wie Anna Karenina oder ja, ich gebe es zu, auch Harry Potter verzeihe ich es irgendwie. Ich habe oft einfach das Gefühl, dass moderne Romane redundant geschrieben sind und auch die Hälfte der Seiten völlig langen würde. Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, dass das Buch sehr sehr empfehlenswert ist und die hohe Seitenzahl dadurch zustande kommt, dass eine sehr lange Zeit beschrieben wird. Etwas enttäuscht bin ich vom Klappentext: Demnach geht es im Roman nur um die Zwanziger Jahre in Paris. Etwas enttäuschend, bei so einem guten Buch hätte man sich ruhig mehr um den Text bemühen können.



Was gefällt mir persönlich an diesem Buch? Mich fasziniert nicht nur die Tatsache, dass die Lebensgeschichten eines Menschen beschrieben wird (ist bei mir generell ein wichtiges Kriterium bei Büchern!). Es ist auch einfach total interessant, Schicksale in historisch interessanten Zeiträumen zu erleben. Im Geschichtsunterricht waren für mich die Goldenen Zwanziger z.B. einfach zwei Seiten im Schulbuch und ich konnte mir nichts konkret darunter vorstellen. Auch dass ein normaler Alltag in der Zeit des zweiten Weltkriegs möglich war, wird hier deutlich gemacht. Generell finde ich die Zeit 19. Jh und Beginn des 20.  Jh sehr spannend und bin glücklich darüber, dass es in diesem Buch so alltagsnah geschildert wurde. Schade ist, dass die Charaktere nur erfunden sind und nicht an echte Persönlichkeiten angelehnt sind. Wobei das Buch auch nicht ganz frei erfunden ist. Die Autorin dankt am Schluss des Buchs diversen Historikern, Autoren und Personen, „deren vertrauliche und schmerzhafte Bekenntnisse“ sie „zu manchen Passagen dieses Romans inspiriert haben“. Also speist sich wohl der Inhalt des Buchs aus vielen verschiedenen Erzählungen und Ereignissen, was es natürlich noch einmal aufwertet. Total irritiert und ich muss zugeben ein wenig sauer war ich, als ich erfuhr, dass es da noch eine Fortsetzung gibt. Augenblicklich fühlte ich mich dazu verpflichtet, auch dieses Buch lesen zu wollen (ich fühle mich manipuliert!). Das erste Buch hört 1944 auf, also wird es wohl ungefähr da wieder losgehen. Ich bin natürlich schon sehr gespannt, bis zu welchen Jahr es dann weitergeht und ob vielleicht noch ein dritter Teil zu erwarten ist. Das ist ja immer so eine Sache mit Fortsetzungen, die nicht von vorngerein geplant sind. Ähnlich wie bei Filmfortsetzungen habe ich immer den Eindruck, die Leute müssen sich da jetzt was aus dem Finger saugen, um noch eine Ausgabe, noch eine Folge oder noch einen Blockbuster zu produzieren. Muss nicht immer sein, wie ich finde.
Da ich bei Büchern auch sehr häufig nach dem Cover gehe, muss ich jetzt auch dazu was sagen. Das überzeugt mich eigentlich nicht. Punkt. Weder der erste noch der zweite Band sehen spannend und schön aus. Vor allem gefällt mir die Farbe nicht. Ich weiß, man sollte nicht immer nach dem Äußeren gehen. Aber es ist halt einfach angenehm, ein hübsch gestaltetes Buch in den Händen zu halten. Nachfolgend seht ihr ein paar Zitate, die ich besonders schön fand, die aber auch nicht zu viel von der Handlung verraten.


Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie ich die Fortsetzung, die übrigens „Der Himmel über den Linden“ heißt, fand. Generell wünsche ich mir von meinem Blog mehr Bücherrezensionen, so wie auch bei Facebook schon angekündigt. Habe schon mal eine kleine Vorauswahl getroffen, welche Werke ich euch unbedingt noch vorstellen muss. Der Post muss noch ein wenig ausgefeilt werden, kommt aber recht bald. Jetzt ist ja offizielles Semesterende und ich habe hoffentlich mehr Zeit und Muse, mehr für den Blog zu schreiben und zu fotografieren.
Ich hoffe, ihr fandet die Rezension interessant und nicht zu lang/zu kurz. Schönen Sonntag euch noch!
Eure Natalia

BOOKS: Die Vermessung der Welt

Montag, 15. Oktober 2012


Hallo ihr Lieben :) 
Ich hoffe, dass ich hin und wieder dazu komme euch nach und nach meine "Sammlung" toller und empfehlenswerter Bücher vorzustellen. Heute fange ich mit einem Roman aus dem Jahr 2005 an. 

Es heißt "Die Vermessung der Welt" und ist von Daniel Kehlmann. Ich erfuhr von diesem Buch erst letzten Sommer (es war Geschenk zum Abitur von unserer Schule). Letzte Woche habe ich es ein zweites Mal gelesen. Und bald wird die Verfilmung dazu in (deutsche) Kinos kommen, auf die ich mich wahnsinnig freue. Obwohl Verfilmungen von Romanen immer ganz schwierig zu meistern sind... Aber genug davon, kommen wir zum Buch. 



Worum geht es: 
Hauptpersonen des Romans sind die deutschen Forscher und Wissenschaftler Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Es ist eine "fiktive" Biografie dieser beiden Persönlichkeiten. Trotzdem hatte ich ständig den Eindruck, eine tatsächliche Biografie zu lesen.

Warum ich es so super finde: 
Es ist nicht nur wunderschön geschrieben, es ist auch noch super spannend. Beide Male hatte ich es in zwei Tagen durch (ok, ohne ununterbrochen zu lesen). Was mir am allermeisten gefällt, ist die "Begleitung" der beiden Figuren von ihrer Kindheit bis weit ins erwachsene und berühmte Leben. Es geht um zwei Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein können und die sich trotzdem, aufgrund ihrer außergewöhnlicher Begabung, wahrscheinlich näher stehen als jedem anderen "gewöhnlichen" Menschen. Jeder für sich hat seinen ganz eigenen Weg gehabt, mit seinem Talent zu leben. 

Wer sollte das Buch lesen: 
Wer also an dem Menschlichen interessiert ist oder an Abenteuern oder an dem Leben im 19. Jahrhundert bzw. an allen dreien sollte dieses Buch unbedingt lesen. Oder natürlich den Film anschauen, falls das Bücherlesen nicht beliebt. 




Und nun mal eine Frage an euch: Wie gefällt euch die Idee, ein wenig über interessante (natürlich super subjektiv aus meiner Sicht) Bücher informiert zu werden? :)

Schönen Tag euch noch
Eure Natalia

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