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FOOD: Shakshuka // Bunt durch den grauen Winter

Donnerstag, 12. Februar 2015


Vor allem Februar ist ja dafür bekannt, graue und trostlose Wintermonate zu bringen. Ein paar Blogger-Mädels haben da eine wunderbare Idee für eine Blogparade gehabt, um uns diese Monate möglich schön zu machen: Bunt durch den grauen Winter! Ich möchte euch heute deswegen meinen geheimen Tipp zeigen. Agesehen davon, dass ich die meiste Zeit daheim vor dem Laptop verbringe und die Zeit draußen in bunte Mäntel gehüllt herumlaufe: Ich LIEBE buntes Frühstück!

Und deswegen gibt es heute ein super Rezept aus Israel: Shakshuka! Jeder, der es einmal probiert hat, ist absolut begeistert. Und weil es einfach geht und super schmeckt, muss das jeder in sein Frühstücksrepertoire aufnehmen. Sage ich zumindest.

Hey awesome people! 
All of you living in the northern parts of our beautiful Earth may agree with me: February is just horrible. We're heading off to spring, but it's still cold and grey outside. So some blogger girls and me  thought about some cool strategies on how to fight the last piece of our winter blues and to bring some colors in our lives. I brought you an awesome Shakshuka recipe, so check it out! 


Eigentlich sind das nur pochierte Eier in Tomatensauce. Aber die hippe Bezeichnung muss sein, damit jeder erkennt, dass hier etwas außergewöhnliches aus dem Nahen Osten gekocht wird. Was ihr also für zwei Portionen braucht, sind:

  • 4-5 Eier 
  • eine Dose Tomatensauce und/oder zwei klein gehackte Tomaten (lieber etwas weichere)
  • eine Zwiebel
  • eine (halbe) Paprika
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
  • optional je einen Teelöffel Kreuzkümmel, mildes Chilipulver, Paprikapulver
  • optional ein wenig Cayennepfeffer
  • nach Geschmack: ein bisschen Bohnen oder Pilze, Schinken oder Bratwurst, eine Zehe Knoblauch etc. 
  • Koriander

Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen. Zuerst die gehackte Zwiebel goldbraun braten, dann die Paprika hinzufügen und die Mischung ein wenig durchbraten. Wenn ihr noch zusätzliche Sachen wie Schinken oder Bohnen verbrauchen wollt: Jetzt ist der Zeitpunkt dafür, alles rein und schön erhitzen. Anschließend mit Tomaten und/oder der Tomatensauce übergießen, die Hitze herunterziehen und mit den Gewürzen eurer Wahl abschmecken. Übrigens: Ich habe nur ein Portion gekocht, weil mir zwei zu viel sind. Aber ihr könnt es euch ja ungefährt vorstellen :)


Und dann fehlen eigentlich nur noch die Eier. Die werden in die Sauce hineingeschlagen und je nach Belieben wird das Eiweiß mit dem Rest vermischt oder auch nicht, das ist eher eine optische Feinheit. Ich verwende nie einen Deckel, da ich das Eigelb flüssig mag und die fröhliche gelbe Farbe beibehalten möchte. Wenn ihr die Eier lieber durch haben wollt, dann tut einfach einen Deckel drauf und lasst die ganze Shakshuka ein paar Minuten mit wenig Hitze "gehen".

Am Schluss noch frisch gehackten Koriander drauf und fertig ist ein reichhaltiges und gesundes Frühstück oder Quer-durch-den-Tag-Snack! Schmeckt am besten direkt aus der Pfanne und mit frischem Brot dazu. Guten Appetit und Shabbat Shalom! ;)


MORGEN geht es dann bei der Petra mit was super Leckerem weiter, das sich auch als Frühstück eignet. Und bis zum 19.02 gibt es noch viele weitere kreative Ideen, wie man den Winter gut überstehen kann. Und während ihr das hier lest, bin ich wieder (was, schon wiiiiieder?!) in Israel und stopfe mich mit Shakshuka voll. Davon gibt es mehr auf Instagram! Ansonsten bis bald wieder, liebe Welt.

ENGLISH VERSION: 

To prepare Shakshuka (let's say for two) you basically need 

  • 4-5 eggs
  • one can diced tomatoes (or fresh ones if you like, but make sure they are soft enough)
  • an onion
  • 1/2 or 1 red pepper
  • salt, pepper, olive oil
If you like you can additionally use some of those: 
  • chili powder, cilantro for serving, cayenne pepper
  • some leftover beans, mushrooms, sausages or ham
  • some garlic
Heat the oil in a small to medium skillet. Dice the onion (and garlic if you want some) and cook them for a couple of minutes. Add the diced pepper and all the other stuff you want to have inside like ham, beans and cook for some minutes. Add the tomatoes, lower the heat and let the sauce combine well. Add the spices and herbs you prefer and let the whole mass for about 5 minutes. Then you simply edd the eggs and either let them like they are. I very often try to mix the egg white with the sauce. But it's just a detail. If you want your eggs to stay yellow, don't use a lid. Add some cilantro on top and you're ready to go! Enjoy :) 

P.S. You can also just follow the step by step photos above! 

And if you want some other awesome survival strategies for cold, grey times of the year, click on the image map below. See you soon! 



Image Map

Traveling: Akko, Israel

Montag, 29. Dezember 2014


Heute möchte ich euch gern wieder nach Israel mitnehmen und zwar nach Akko bzw. Akkon bzw. Acre, ebenso unter Ptolemais bekannt. Ich habe im November einen Tag dort verbracht und hoffe, euch einen kleinen Einblick geben zu können. Akko liegt in Galiläa im Norden Israels und seine Altstadt wurde 2001 von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 

Wir kamen mit einem Mietwagen an und parkten direkt am Ufer des Mittelmeeres. Die Altstadt betraten wir dagegen durch den unterirdischen Unter-Wasser-Tunnel namens Templar, den ihr unten sehen könnt. Das ist echt beängstigend gewesen, zu wissen, dass man gerade komplett von Wasser umgeben ist. Vor allem als semi-professioneller Schwimmmeisterin, die ich ja schon immer bin, habe ich eher Panik gehabt und deswegen nicht so viele Bilder geschossen. Dafür war es auch nicht hell genug, ehrlich gesagt. 

This year I spend one day in Acre in Israel and would like to show you some pictures of my trip. We entered the city through a tunnel build through the sea. It was kind of scary to walk through the tunnel and to know we are surrounded by the sea. The old city is very cute and has a beautiful market inside. Unfortunately we had to leave in the evening and just walked through the old town and took some pictures. Enjoy and travel more, people :) 


Oben angekommen, fanden wir uns in der Karawanserei Khan al-Umdan. Der Name klingt absolut nicht hebräisch. Nicht umsonst, denn Akko fast ausschließlich von israelischen Arabern bewohnt. In der Karawanserei gab es nicht viel zu tun, außer den Anblick zu genießen und den deutschen Touristen zuzuhören, die verschiedene Süßigkeiten "probiera" wollten. Mir persönlich ist das Zeug ja zu süß, aber dann habe ich so einen leckeren Granatapfelsaft probiert. Sehr intensiv und mega lecker. 


Dann sind wir ganz lange durch die Gassen geschlendert, haben uns den Markt angesehen. Wie so oft, war die ganze Altstadt eigentlich ein einziger Markt, aber mega schön. Es fing dann auch noch an zu regnen und so suchten wir Unterkunft in einem kleinen Cafe, wo wir Falafel zu Mittag aßen. 



Alles war voller schöner Farben und Gerüche, aber es waren natürlich viele Touristen unterwegs. Das ist wohl normal in so einer historisch wichtigen und hübschen Stadt. Zum Schluss waren wir in der Kreuzritter-Festung (Crusader fortress) und nahmen die ganze Geschichte total wahr, während wir durch die Festung und Ausstellung altertümlicher Gegenstände gingen. Weil wir aktive Reisende sind, mussten wir an dem gleichen Abend weiter nach Haifa, aber der Besuch von Akko hat sich trotzdem voll gelohnt. Ich hoffe, euch hat die kleine Kopf-Reise gefallen! Bis bald wieder.

TRAVELING: Tel Aviv, Israel

Montag, 17. November 2014


Wie versprochen geht die Fotoreise durch Israel weiter mit Tel Aviv. Zum Anfang gleich: Ich fand es ziemlich faszinierend, wie "europäisch" die Stadt ist. Wir haben viele tolle Restaurants ausprobiert und sind ein wenig über die Gassen geschlendert. Uns sind viele sehr selbstbewusste, gut angezogene Menschen begegnet. Ich hatte das Gefühl, die jungen Leute in Tel Aviv haben eine besondere Ausstrahlung, die ich auch gerne hätte. Es ist eine Mischung aus Selbstbewusstsein, Lebensfreude und einer Mir-doch-egal-Haltung. Mit so etwas tue ich mir nach so vielen Jahren immer noch schwer. 

As promised: Today I'll take you back to Israel, now to Tel Aviv. I was surprised, how "european" the city looked. And was totally impressed by the always-cool and styled young people there. 



Was für mich außergewöhnlich war, sind die Alleen, die alle großen Straßen unterteilen. Das kann man sich wie eine breite grüne Oase mitten in einer Straße vorstellen, bei der die Autos rechts und links vorbeifahren. Im Square fahren Radfahrer, laufen die Fußgänger mit Kinderwagen, fahren Longboard oder sitzen gemütlich auf einer Bank. Häufig gibt es hier außerdem Spielplätze oder öffentliche Bücherregale. An den Querstraßen, die die Allee unterteilen, stehen Obsthändler oder befinden sich kleine Frühstückscafés.

Something very special in Tel Aviv: The green avenues in the middle of big streets. Here people can walk, ride a bike, walk the dog or stroll with kids or alone. At the "end" of these avenues you can find breakfast cafes or fruit shops. 


Ganz besonders hervorzuheben ist außerdem der Markt in Tel Aviv. Das ist der Wahnsinn! So ein herrliches Chaos, so leckere Obst- und Gemüsesachen, so viele unterschiedliche laute Menschen und fotogene Stände habe ich selten gesehen. Das ist kein Vergleich zu den hiesigen heimischen „aufgeräumten“ Märkten. Vielmehr muss ich an meine Kindheit in Russland zurückdenken. So chaotisch muss es damals auch gewesen sein! Das einzige Problem für Fotografen: Ständig bewegt sich jemand vor das Bild und es herrscht so ein Tumult, dass die meisten Bilder leider verwischt sind. Irgendwann spezialisiere ich mich aber ganz sicher auf Markt-Bilder. Nachts ist der Markt übrigens nicht weniger spannend (siehe oben). 

I am absolutely in love with the Tel Aviv market. It's very chaotic, crowded and offers so many different opportunities for great pictures. I mean, look at this delicious food! Unfortunately it's quite difficult to focus when people walk in and out of pictures or are pushing around. So those are not my best shots. But I hope, you can still get an impression of the place. 


Ich bin ein schrecklicher Reiseblogger und merke mir die Namen der Lokale viel zu oft nicht. Zwei kann ich euch jedoch nennen und wärmstens empfehlen. Also zückt den Stift, falls ihr Mal vorhabt, in Tel Aviv rumzuhängen. Oben seht ihr Steaks von "Moses". Das war ein sehr leckeres Abendessen mit ziemlich gewöhnlichen Gerichten, die aber sehr kreativ und außergewöhnlich gemacht waren.  


I am not the best travel blogger as I usually forget the location's names. But let me name two very nice ones: Moses offers steaks and salsas, which are created in a very unique way probably using some local herbs. And Benedict 24/7 is a around-the-clock breakfast location, where you can try all the breakfast types that were ever invented. And you can do this all day long. How about breakfast for dinner? 


Außerdem gibt es da noch "Benedict 24/7", wo man den ganzen Tag über frühstücken kann. Und ich meine wirklich immer, zu jeder Tageszeit mit allen möglichen Frühstücken, die jeweils erfunden wurden. Die Karte ist wahnsinnig vielseitig und die Qualität war wirklich mega mega gut. Es gibt typisch israelisches Frühstück, französisch, englisch, Pfannkuchen, French Toast, eher brot-lastige Kombinationen und ungefähr alle vorstellbaren Getränke dazu. Ich finde, jede Stadt braucht so ein Frühstücks-Lokal! 

Ich sagte ja bereits, dass Tel Aviv auf mich unerwartet gewöhnlich gewirkt hat, es hätte auch ein Berliner oder Hamburger Stadtteil sein können. Was diese Gedanken etwas vertrieben hat, war zum Beispiel die hebräische Schrift. Zum ersten Mal in meinem Leben, konnte ich die Straßennamen und Plakate und so etwas nicht lesen. Ziemlich verrückt! Allerdings kann ich jetzt Hallo und Bitte und Danke sagen, sowie bis acht zählen. Darauf bin ich sehr stolz und führe es auch bei jedem beliebigen Anlass gerne vor!

As I already mentioned, Tel Aviv was as normal as a hip district in Berlin or Hamburg could be. One aspect still made me feel different: The hebrew script. For the first time in my life I couldn't read a word (and I mean, I know the Cyrillic one, but that doesn't give any advantage). A very funny situation. But I used this to practice saying "hello" and "thank you" in Hebrew, as well as count to eight. I am very proud of that and will demonstrate it at any occasion. Seriously. Ask me and I'll send you a voicemail of it! 


Wie ihr außerdem seht, habe ich viele Bilder von Häusern gemacht. Ich mache das ja sonst schon gerne, aber Tel Aviv hat die größte Häuservielfalt geboten, die ich jemals gesehen habe. Wirklich jedes Exemplar ist auf seine Weise anders, von Einheit kann hier nicht wirklich die Rede sein. Finde ich. Weiß als Hauptfarbe verbindet die Architektur zwar doch, aber viele Kleinigkeiten bringen absolute Individualität in die Gebäude. Praktisch an Gebäudefotos außerdem: Die haben meistens nichts dagegen, fotografiert zu werden!

As you might have noticed, I am a huge fan of the local architecture. I always like houses, but those in Tel Aviv especially because all of them look very unique. 


Und zum Schluss eine "Belohnung" für eure Geduld: Ein Bild behind-the-scenes von mir, wie ich auf dem Markt rumblödel (nicht von mir geschossen). Das ist eine einmalige Chance. Und mein allgemeines Fazit lautet: Tel Aviv ist mega cool und lohnt sich als Reiseziel absolut. Los, los, ihr Lieben!

Finally, you reached the end of this endless post! Congratulations. Now you have the opportunity to look behind the scenes and watch me acting stupid while visiting the market at night. So, guys: Go to Tel Aviv, it's pretty awesome! Seriously. See you soon. 


TRAVELING: Jerusalem, Israel

Montag, 29. September 2014


Ich kann es selbst noch gar nicht fassen, aber neulich durfte ich einen Tag in Jerusalem verbringen. Und ich bin so was von fasziniert! Mich hat es vorher nie sonderlich als Reiseziel interessiert, weil andere Teile der Welt aufregender oder ungefährlicher wirkten, aber vor Ort musste ich einfach staunen. Wahnsinnige Aussicht oder? Wir begannen unseren Tag auf dem Ölberg, von dem aus man diesen herrlichen Blick auf die Stadt hat. 

Recently I visited Jerusalem, and although I have never been interested in religion and visiting the city, I was fascinated the first moment I saw the stunning view from the Mount of Olives. We just spend one day in Jerusalem – which is absolutely not enough – but I have a feeling, you might like my first impressions of it. 


Anschließend fuhren wir zum Jaffa-Tor, durch welches man die Altstadt betreten konnte – es gibt jedoch ganz viele solcher Tore. Kaum durchgelaufen, fanden wir uns auch schon in einem riesigen Markt wieder. Ich liebe ja Märkte, aber vor allem dieser hat es mir besonders angetan: Hier gibt es eine Mischung aus Touristengeschäften und solchen, wo auch die Einheimischen einkaufen und natürlich diese wunderschönen Steinstufen, beim Anblick derer man sich klein, unbedeutend und ziemlich jung vorkommt. 

To enter the Old City you have to pass a gate. We've chosen the Jaffa Gate. As we entered we found ourselves in the most beautiful market on earth! There were herbs and spices, hand made leather goods, sweets, snacks, all the religious articles, I am sure, you can find nearly everything here. Of course there are also these old stone stares (so amazing!) walking on which you feel small and not important: I mean, they are so unimaginably old. 


Nach einem kleinen Frühstücks-Mittagessen bei einem arabischen Falafelladen stürzten wir uns in die Sehenswürdigkeiten. Zum einen sahen wir uns die Grabeskirche an, wo angeblich Jesus begraben liegt. Ein negativer Beigeschmack des ganzen christlichen Viertels waren die Tausenden von Touristengruppen, die meisten von ihnen aus Russland. Netterweise bekam ich dann immer Fetzen von den Geschichten der Reiseführer mit, besonders in Israel scheinen Russischkenntnisse von Vorteil zu sein. Leider konnte man sich aber nicht so frei bewegen, wie es vielleicht wünschenswerte gewesen wäre. Wer aber auch am Sonntag nach Jerusalem fährt, ist echt selbst Schuld. Oder am Samstag oder am Freitag. Jetzt sind auch wir schlauer! 

After an arabic falafel for breakfast/lunch we started to visit important places as the Church of the Holy Sculpture. It is a beautiful church, but was so fully crowded with russian tourists (really, at least 90% were russians!) we couldn't move as we probably wanted. The good thing: Being russian I could understand the tour guides and their stories. But less other people would be better. Guys, don't visit Jerusalem on a sunday, or saturday or friday, and not during holidays!


Gegen Abend wurde es jedoch wesentlich leerer, wie ihr oben sehen könnt und manche Straßenabschnitte waren überhaupt komplett leer. Schon sehr interessant. Am meisten faszinierend und fotogen fand ich persönlich das muslimische Viertel. Hier war auf einmal ganz viel los, es gab ultra viele Einheimische, die ganz normal auf dem Markt einkaufen waren, Marktschreier, kaum Touristen und ganz viel Flair. Vor allem: Man geht eine leere Gasse entlang, biegt nach rechts ab und bam! Schon ist man mittendrin im Trubel, der dann irgendwann genau so plötzlich aufhört, wie er angefangen hatte. Das ist wohl die natürliche Grenze zwischen den Stadtvierteln. 

The most fascinating part of the Old City was in my opinion the Muslim Quarter. It was completely crowded by locals (at least they seemed more local than touristic!), who were buying food at the market or selling things, there were less tourists and nobody paid attention to us. So it was easy to take pictures of this amazing flair. One thing I found fascinating: When you are walking through Jerusalem there are no borders between the districts, but the quarters begin and end very accidentally. So there must be some sort of unspoken borders. 


Im muslimischen Viertel probierten wir uns auch durch das Assortiment an Süßigkeiten (nicht so mein Ding, riecht wie Waschmittel), Knabberzeug (sehr empfehlenswert) und tranken frisch gepressten Granatapfelsaft (zu intensiv für meinen Geschmack, aber einen Versuch wert).

In the Muslim Quarter we also tried all sorts of food. I didn't like the sweets very much actually, because they smell like soap and are way too sweet for me. But you should definitely try the bread and the snacks as well as fresh pomegranate juice (which is very intense, but awesome!). 


Gegen Ende hin suchten wir die Klagemauer auf. Faszinierend war hier, dass um die Mauer herum ganz viel alltägliches Zeug passiert, es stehen Lieferwagen, Milliarden von Touristen und Gläubigen, krasse Sicherheitskontrollen, überall stehen bewaffnete Soldaten. So stellt man sich das ja nicht vor, wenn man die Klagemauer sonst auf Bildern sieht. Aber wirklich sehr interessant, das zu sehen. Was ich jedoch eher komisch fand, ist, dass die Frauen einen extra Stück Mauer haben, der kleiner und gedrängter ist. Ich bin ja nicht so feministisch, aber so eine Trennung finde ich grundsätzlich immer komisch. Nun ja, so ist es halt, müssen die selbst wissen. 

At the end of our journey through Jerusalem we visited the Western Wall. I never thought about it before but it's funny that around the Wall itself are lots of everyday life actions such as delivery trucks, police man, tourists and security checks. I didn't like though that women have their own part of the wall which is much smaller and crowded as the male part. Probably I am just a part time feminist but a devision like this always shocks me a bit. 



Ich hoffe, ihr konntet durch meine Erzählungen ein bisschen in diese magische Atmosphäre eintauchen. Ich denke, an einem Tag schafft man kaum alles zu sehen, daher freue ich mich mal auf mehr. Und noch ein Tipp von mir (vielleicht hättet ihr ja sowieso dran gedacht, ich war da relativ unvorbereitet und doof): Als Frau muss man sich für den Besuch jeder religiösen Stätte am besten in ein Ganzkörpertuch verschleiern: Sonst darf man nicht das Grab Jesu sehen, nicht zur Klagemauer vor und bestimmt auch nicht in die Moscheen (das haben wir allerdings nicht versucht). Bald kommt noch was zu Tel Aviv und dem Toten Meer. Stay tuned. Bis bald. 

I hope you could follow my story well although I still have the feeling to just grabbed a few sights on this wonderful city. If you think about going to Jerusalem and you are a women, let me give you a tip (probably you knew anyway and I am the only one who is very naive): Either dress in some overall-covering-piece or take something with you to cover your body completely if necessary. This is what you need, if you want to visit any important religious place in Jerusalem. I didn't like that at all but you have to follow the rules in such an important place, I think. That's it. Next time I'll tell you about the Dead Sea and Tel Aviv. Stay tuned. 

Das hier sind jetzt die zwei Teile der Mauer: Oben der Frauenteil, unten der für Männer. // The female and male parts of the Western Wall.
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