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IVERSITY: #design 1o1 camera obscura + pinhole tutorial

Freitag, 24. Januar 2014


Heute zeige ich euch zwei ganz spannende Dinge, die wir knapp vor Weihnachten bei Design 101 basteln mussten: eine Camera Obscura und eine Lochkamera (engl. pinhole camera). Die Camera Obscura ist quasi die Uroma unserer heutigen Kameras. 

BASTELANLEITUNG FÜR DIE CAMERA OBSCURA

Hierfür muss der Raum vollständig abgedunkelt werden. Ich habe dafür mein Fenster mit Alufolie zugeklebt. Anschließend muss man ein kleines Loch im abgedunkelten Fenster lassen, das fungiert dann als Sammellinse für das eintretende Licht. 
Im Idealfall seht ihr dann auf der gegenüberliegenden Wand ein auf dem Kopf stehendes Abbild dessen, was sich hinter eurem Fenster befindet. In meinem Fall waren das eben die Häuser von gegenüber und ein wolkenbedeckter Himmel. 
Leider hat das bei mir ohne die Kamera nicht funktioniert, also ich habe mit bloßem Auge nichts gesehen. Weil gegenüber vom Fenster keine weiße Wand ist, das Loch zu groß oder zu klein war, und weil es ein sehr trüber Tag war. Ich habe mir also mit Hilfe von einer weißen Leinwand und der Langzeitbelichtung behelfen können. Da erst sah ich das Ergebnis, was ihr oben auch seht. Super spannende Sache! Man lernt viel über die Funktionsweise einer Kamera und durch ein paar kleine Experimente können bestimmt tolle Sachen entstehen. Hier seht ihr noch die Ergebnisse der anderen im Kurs.


BASTELANLEITUNG FÜR DIE LOCHKAMERA

Bei einer Lochkamera versucht man etwas ähnliches, nur mit Film. Ein analoger Film wird ja so zum Foto: Wie bei der Camera obscura tritt das Licht durch das kleine Loch, das ihr der Kamera lasst, und "belichtet" das, was ihr vor der Kamera habt auf den Film. Klingt super einfach, aber leider hat es bei uns trotzdem nicht funktioniert. Ihr seht oben ein ausgetüfteltes System, bei dem man den Film von einer Rolle auf die andere wickelt. Die Filme sind dabei vollständig geschützt (deswegen das viele Tape). Und für das Loch nahmen wir ebenfalls ein Stück Alufolie und stachen ein minimal kleine Loch hinein. Dann noch einen Abdeck-Mechanismus, mit dem ihr eure Belichtungszeit steuern könnt und fertig. 

Nun zu den Schwierigkeiten: Wir hatten einen Farbfilm. Der ist wesentlich schwerer in der Entwicklung. Vielleicht lag es daran, denn wir bekamen nicht einmal die Negative zurück, nachdem wir sie zum Entwickeln eingeschickt hatten. Ganz offensichtlich haben wir entweder stark überbelichtet oder eben stark unterbelichtet. Deswegen der Tipp an euch: Setzt euch vor euer Objekt und probiert alle möglichen Belichtungszeiten aus: unter einer Sekunde, eine Sekunde, zwei, drei, vier, dreißig Sekunden, eine Minute, drei Minuten. Und entwickelt den Film nach Möglichkeit selbst. Dann besteht durchaus die Chance, dass EIN gutes Bild dabei ist. 

Nun zu den Bildern, die ihr unten seht. Hier habe ich ich das Objektiv von meiner Kamera abgeschraubt und stattdessen das Alu-Plättchen vom Prototyp oben daran befestigt. Also ihr seht hier zwar keine Bilder einer Lochkamera, aber zumindest die eines Lochobjektivs. Hier noch die Ergebnisse der anderen im Kurs. Sind wirklich sehenswert. 

Wenn ihr an Fotografie interessiert seid, ist so etwas eine wahnsinnige Erfahrung. Probiert es aus, schaut im Internet nach besseren Anleitungen (oder hier) und schreibt mir, wenn ihr eine Masterlösung gefunden habt. Habt ihr noch Fragen? 


Today you see my results of making a camera obscura (first picture) and a pinhole camera. The pinhole did not work very well, so the pictures you see here are made by an pinhole lens. I used my digital camera and a small piece of metal with a hole in it. If you are interested in photography I hardly recommend you to try a camera obscura and the pinhole camera. There are lot's of instructions on the internet, which really work. You can leave me a message, if you find a perfect one!
Here are some tips: For the camera obscura choose a room with one small window, make sure the room is dark enough and do not shoot on a cloudy day. If you still don't see nothing, use a digital camera, as I did. 
For the pinhole camera: Use black and white film. Develop the pictures on your own, if you have that possibility. Test different exposure times. Really different ones, so that you maybe have ONE good shot. I tried making twenty pictures, and nothing came back. But I still have the experience ;)  


TUTORIAL: Illustration für Header

Dienstag, 29. Januar 2013

Ich hoffe, ihr seid nicht so ganz in Stress, dass ihr nicht mehr schlafen könnt und nicht mehr esst, weil ihr so viele Klausuren und Prüfungen und Abgaben habt. Bei mir wechselt sich gerade totaler Stress mit furchtbarer Langeweile ab. Aber heute bin ich mal produktiv: Heute gibt es hier ein wenig was zum Nachmachen. Wie versprochen zeige ich euch, wie ihr ganz einfach Illustrationen vom Papier auf euren Computer bekommt und diese auch für z.B. Header verwenden könnt. So wie in meinem Header auch. 

Ein bisschen was zur Idee: Ich habe mal vor ein paar Monaten mein Kontaktbild so entworfen, wie es heute ist und mir gefielen die Farben gut. Im Winter, als das neue Layout kam, gab es dann diesen Header hier. Das ist dasselbe blau, wie im Kontaktbild. Nur etwas transparenter. Aber so ein winterlicher Header ist natürlich nichts für das ganze Jahr. 

Aufgrund des deprimierenden Wetters draußen und dadurch, dass Januar/Ferbruar meiner Meinung nach ziellos zwischen der schönen Weihnachtszeit und dem Frühling liegen, habe ich mir gedacht, dass es Zeit ist für einen neuen, fröhlich-frühlinghaften Header. Da ich kein Pink-Fan bin (vor allem nicht als Header-Hauptfarbe!), war ein schnell klar, dass er gelb wird. Ewig lang habe ich mich nicht daran getraut, Illustrationen für irgendetwas zu erstellen. Diesmal aber habe ich mich einfach hingesetzt und es ausprobiert. Bin eigentlich ganz zufrieden, dafür dass ich davor so verunsichert war. Manche Dinge beschäftigen mich dabei natürlich doch: Wirkt er vielleicht zu verspielt, was, wenn es keinem gefällt, und was wenn es nicht professionell genug aussieht? Egal. Das bleibt jetzt erst einmal so, learning by doing. 



Daher möchte ich euch heute auf drei Wegen zeigen, wie ihr so etwas auch selbst machen könnt. Einmal so wie ich es gemacht habe: Mit Photoshop und Illustrator. Allerdings funktioniert es auch ohne Illustrator nur mit Photoshop oder GIMP (extra dafür runtergeladen und ausprobiert!). Habe versucht, alles so ausführlich wie möglich zu screenshotten. Falls ihr Fragen habt und ich was wichtiges vergessen habe (bin ja auch nur ein Mensch!) schreibt mir gerne einen Kommentar, per Mail oder auf Facebook, ich bessere es dann auch aus. Lasst euch zudem nicht verwirren, ich habe einen Mac, da sieht es ein wenig anders aus wie in Windows. Aber die Funktionsbezeichnungen sollten ja stimmen. Also auf auf!

SCHRITT 1: Zeichnen und Einscannen. Gilt für alle Möglichkeiten.
Unabhängig davor, wie ihr es dann am Computer macht, müsst ihr erst etwas zeichnen, was später euren Blog schmücken soll. Ich habe tatsächlich seit anderthalb Jahren nichts mehr gezeichnet und es ging recht gut. Hilfreich und inspirierend finde ich dabei Pinterest (hier), habe da viele inspirierende Illustrationen gesehen und mich einfach deswegen daran getraut. Sonst bin ich auf Pinterest nicht besonders aktiv. Nur so Schub-artig. 
TIPP: Wenn ihr die Linien in der Illustration schwarz haben wollt, malt sie gleich mit schwarzem Stift. Das war ein bisschen ein Umweg, das immer erst schwarz zu machen. 
VARIANTE Photoshop:

1. Ausschneiden der gewünschten Zeichnung. 


 2. Einfärben der gewünschten Zeichnung. 


VARIANTE 2: GIMP 

Ausschneiden und Einfärben der Zeichnung


VARIANTE 3: mit Illustrator. Auch hier empfehle ich euch, das Bild mit Photoshop oder GIMP auszuschneiden, sodass ihr nur das Bildchen habt, was ihr verwenden wollt. Auch wenn ihr mehrere Bilder habt, ist es besser, sie getrennt zu bearbeiten. 


Nachdem ihr das im Illustrator fertig habt, springt ihr einfach wieder zu VARIANTE 1 mit Photoshop oder VARIANTE 2 in GIMP, stellt das Bild frei und färbt es ein. Wenn ihr das natürlich wie ich in einen Header oder ein anderes Bild bewegen wollt, kopiert ihr die Ebene. Fertig! 
Grundsätzlich besteht die Logik darin, das Bild vom weißen Hintergrund zu befreien. Je einfacher und präziser die Zeichnung, desto einfacher ist es natürlich. Wenn ihr eine komplizierte Portrait-Zeichnung macht, kommen wohl noch viele Zwischenschritte hinzu. Das wichtigste Werkzeug dabei ist der Zauberstab (bzw. die Schnellauswahl), mit dem ihr den Hintergrund und das Innere der Zeichnung je nach Belieben löschen oder einfärben könnt. Ich hoffe, das hat euch jetzt ein wenig geholfen. Fragen und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht! 
Liebe Grüße
Natalia

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