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Weekend in BUDAPEST: Day 1

Dienstag, 24. Februar 2015


Anfang des Monats verbrachte ich zwei Tage in Budapest. Ich möchte euch kurz ein paar Einblicke in unseren ersten Tag geben. Aber wenn jemand von euch mehr weiß, ich freue mich über Tipps! Denn von Wien aus braucht man nur etwa drei Stunden mit dem Zug, da kann man schon mal öfters hinfahren, oder? 

This month I spent 2,5 days in Budapest. Today I'd like to show you some impressions and give you my personal tips on what to do and to see, where to stay and where to eat. Let's get started.



Wir kamen vom Bahnhof Budapest Keleti (ung. für Ostbahnhof) mit dem Bus an und stiegen kurz nach der Elisabethbrücke aus, die seht ihr oben im Bild. Hier gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus man die Schönheit der Stadt betrachten kann. Ich brauche euch nicht viel erzählen, denn die Bilder sprechen für sich! 
Oben seht ihr übrigens noch ein Mahnmal für ungarische Juden, die im zweiten Weltkrieg ermordet wurden. Es heißt "Schuhe am Donauufer", liegt auf der Pest-Seite und hat uns sehr berührt. Vor allem durch persönliche Nachrichten und die frischen Blumen in den Schuhen ging mir das viel näher als zum Beispiel das Holocaust Denkmal in Berlin. Ist aber nur meine persönliche Ansicht. 

We arrived at the Budapest Keleti rail station and took a bus to the Buda side of town. There you can find an observation deck with a view over the river Danube and the Elisabeth bridge. The we just walked around and saw the memorial Shoes on the Danube bank. It was created to remember the murdered hungarian jews who were killed during the Second World War. The flowers and personal notes made it very personal and sad. 



Zwei Empfehlungen meinerseits: Zum Essen fanden wird das Anker echt super. Die Preise und die Atmosphäre überzeugen in der ersten Sekunde: Ein Euro entspricht übrigens etwa 300 ungarischen Forint. Wir hatten ein super leckeres Gulasch mit einer Art Spätzle und Getränk für nur etwa 6€. Abends ist das wohl eine Bar und mit der coolen Einrichtung und mehr Leuten ist es abends bestimmt noch besser.  

Meine zweite Empfehlung ist der Second Hand Laden Retrock direkt gegenüber. Die Preise ähneln den teureren Second-Hand-Läden in Deutschland oder Wien (20€ pro Stück), es gibt aber auch wirklich einzigartige Teile zu entdecken! 

If you consider going to Budapest, make sure to check out the Anker bar. Here we had some awesome hungarian food for lunch and paid just around 6€ for a whole menu. The location looks amazing and the food was delicious. Just across the street you can find the "biggest vintage shop" in Budapest called Retrock. So don't miss the chance and buy yourself cool vintage stuff. Or just take bad pictures as I did. 


Unser Hostel hieß Red Fox Hostel & Bar und war wirklich super schön und die Leute dort mega cool.  Wir zahlten etwa 10€ pro Person am Samstag und 6€ am Sonntag für einen Schlafsaal mit acht Leuten. Es war nicht wirklich die beste Lösung, das Bad war auf dem Gang und einer schnarchte ganz schlimm. Dafür hatten wir Geld gespart, das wir für andere Dinge ausgeben konnten. Wie zum Beispiel den Kuchen da. Das Cafe kann ich euch leider echt nicht empfehlen, weil die nicht so gut geschmeckt haben, wie sie ausgesehen haben, keiner Englisch konnte und nur ältere Leute da waren (und ich habe mir den Namen nicht gemerkt haha). 

We stayed at the Red Fox Hostel & Bar where we enjoyed the company of many international guests, nice staff and at least a bed (starting from 10€ per night at Fr/Sa, 6€ normally). It was not the best solution, I must admit. Next time I'd prefer to have a bathroom in the room. But as we didn't book in advance it was really perfect! 


Für Spaziergänge am Abend ist Budapest wohl wirklich die perfekte Stadt ever, auch wenn es mit Minusgrade nicht gerade durchgehend angenehm war. Vor lauter Kuchenessen haben wir beinahe den Sonnenuntergang verpasst und genossen dann dafür die Aussicht auf die Kettenbrücke und das Parlament bei Nacht (Bilder unten). 

Budapest is really perfect for just walking around at night and take amazing pictures of the bridges and the parliament you can see underneath. It was super cold with temperatures under zero, but it was still fun. I really don't need to tell you it's a beautiful city, you can see it yourself! I very much liked the atmosphere and would really love to get to know the people much better. Next time I'd love to stay at somebody's place via couch surfing or at least meet with some locals! 


Voll cool für den Abend war das Szimpla Kent, eine Mischung aus Bar und Club, mit absolut komischen Dingen an den Wänden hängend, mit fast einstürzenden Treppenhäusern und mehreren Stockwerken absolut unterschiedlicher Menschen. Ich wäre gerne länger geblieben, aber geplättet vom ersten Touri-Tag und nicht alleine unterwegs haben wir den Ort schnell wieder verlassen. Samstag ist vielleicht auch nicht so gut, da ist wohl am meisten los.

Und das war es auch schon mit dem ersten Tag. Ich freue mich wie immer auf euer Feedback und eure Kommentare (auch wenn ich euch viel zu selten antworte, sorry dafür!). Bis bald mit Teil zwei. 

An amazing place to go was Szimpla Kent, a very unique bar/club with lots of personallity and weird things hanging on the walls and from the ceiling. Here you can meet all kinds of people at the same time and talk or dance the whole night long. 
That was our first very intense day in Budapest, Hungary. Tell me what you think and I'm of course also happy about some tips if you know the city better than I do. See you soon with the second part of the guide. 

Traveling: Akko, Israel

Montag, 29. Dezember 2014


Heute möchte ich euch gern wieder nach Israel mitnehmen und zwar nach Akko bzw. Akkon bzw. Acre, ebenso unter Ptolemais bekannt. Ich habe im November einen Tag dort verbracht und hoffe, euch einen kleinen Einblick geben zu können. Akko liegt in Galiläa im Norden Israels und seine Altstadt wurde 2001 von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 

Wir kamen mit einem Mietwagen an und parkten direkt am Ufer des Mittelmeeres. Die Altstadt betraten wir dagegen durch den unterirdischen Unter-Wasser-Tunnel namens Templar, den ihr unten sehen könnt. Das ist echt beängstigend gewesen, zu wissen, dass man gerade komplett von Wasser umgeben ist. Vor allem als semi-professioneller Schwimmmeisterin, die ich ja schon immer bin, habe ich eher Panik gehabt und deswegen nicht so viele Bilder geschossen. Dafür war es auch nicht hell genug, ehrlich gesagt. 

This year I spend one day in Acre in Israel and would like to show you some pictures of my trip. We entered the city through a tunnel build through the sea. It was kind of scary to walk through the tunnel and to know we are surrounded by the sea. The old city is very cute and has a beautiful market inside. Unfortunately we had to leave in the evening and just walked through the old town and took some pictures. Enjoy and travel more, people :) 


Oben angekommen, fanden wir uns in der Karawanserei Khan al-Umdan. Der Name klingt absolut nicht hebräisch. Nicht umsonst, denn Akko fast ausschließlich von israelischen Arabern bewohnt. In der Karawanserei gab es nicht viel zu tun, außer den Anblick zu genießen und den deutschen Touristen zuzuhören, die verschiedene Süßigkeiten "probiera" wollten. Mir persönlich ist das Zeug ja zu süß, aber dann habe ich so einen leckeren Granatapfelsaft probiert. Sehr intensiv und mega lecker. 


Dann sind wir ganz lange durch die Gassen geschlendert, haben uns den Markt angesehen. Wie so oft, war die ganze Altstadt eigentlich ein einziger Markt, aber mega schön. Es fing dann auch noch an zu regnen und so suchten wir Unterkunft in einem kleinen Cafe, wo wir Falafel zu Mittag aßen. 



Alles war voller schöner Farben und Gerüche, aber es waren natürlich viele Touristen unterwegs. Das ist wohl normal in so einer historisch wichtigen und hübschen Stadt. Zum Schluss waren wir in der Kreuzritter-Festung (Crusader fortress) und nahmen die ganze Geschichte total wahr, während wir durch die Festung und Ausstellung altertümlicher Gegenstände gingen. Weil wir aktive Reisende sind, mussten wir an dem gleichen Abend weiter nach Haifa, aber der Besuch von Akko hat sich trotzdem voll gelohnt. Ich hoffe, euch hat die kleine Kopf-Reise gefallen! Bis bald wieder.

TRAVELING: Tel Aviv, Israel

Montag, 17. November 2014


Wie versprochen geht die Fotoreise durch Israel weiter mit Tel Aviv. Zum Anfang gleich: Ich fand es ziemlich faszinierend, wie "europäisch" die Stadt ist. Wir haben viele tolle Restaurants ausprobiert und sind ein wenig über die Gassen geschlendert. Uns sind viele sehr selbstbewusste, gut angezogene Menschen begegnet. Ich hatte das Gefühl, die jungen Leute in Tel Aviv haben eine besondere Ausstrahlung, die ich auch gerne hätte. Es ist eine Mischung aus Selbstbewusstsein, Lebensfreude und einer Mir-doch-egal-Haltung. Mit so etwas tue ich mir nach so vielen Jahren immer noch schwer. 

As promised: Today I'll take you back to Israel, now to Tel Aviv. I was surprised, how "european" the city looked. And was totally impressed by the always-cool and styled young people there. 



Was für mich außergewöhnlich war, sind die Alleen, die alle großen Straßen unterteilen. Das kann man sich wie eine breite grüne Oase mitten in einer Straße vorstellen, bei der die Autos rechts und links vorbeifahren. Im Square fahren Radfahrer, laufen die Fußgänger mit Kinderwagen, fahren Longboard oder sitzen gemütlich auf einer Bank. Häufig gibt es hier außerdem Spielplätze oder öffentliche Bücherregale. An den Querstraßen, die die Allee unterteilen, stehen Obsthändler oder befinden sich kleine Frühstückscafés.

Something very special in Tel Aviv: The green avenues in the middle of big streets. Here people can walk, ride a bike, walk the dog or stroll with kids or alone. At the "end" of these avenues you can find breakfast cafes or fruit shops. 


Ganz besonders hervorzuheben ist außerdem der Markt in Tel Aviv. Das ist der Wahnsinn! So ein herrliches Chaos, so leckere Obst- und Gemüsesachen, so viele unterschiedliche laute Menschen und fotogene Stände habe ich selten gesehen. Das ist kein Vergleich zu den hiesigen heimischen „aufgeräumten“ Märkten. Vielmehr muss ich an meine Kindheit in Russland zurückdenken. So chaotisch muss es damals auch gewesen sein! Das einzige Problem für Fotografen: Ständig bewegt sich jemand vor das Bild und es herrscht so ein Tumult, dass die meisten Bilder leider verwischt sind. Irgendwann spezialisiere ich mich aber ganz sicher auf Markt-Bilder. Nachts ist der Markt übrigens nicht weniger spannend (siehe oben). 

I am absolutely in love with the Tel Aviv market. It's very chaotic, crowded and offers so many different opportunities for great pictures. I mean, look at this delicious food! Unfortunately it's quite difficult to focus when people walk in and out of pictures or are pushing around. So those are not my best shots. But I hope, you can still get an impression of the place. 


Ich bin ein schrecklicher Reiseblogger und merke mir die Namen der Lokale viel zu oft nicht. Zwei kann ich euch jedoch nennen und wärmstens empfehlen. Also zückt den Stift, falls ihr Mal vorhabt, in Tel Aviv rumzuhängen. Oben seht ihr Steaks von "Moses". Das war ein sehr leckeres Abendessen mit ziemlich gewöhnlichen Gerichten, die aber sehr kreativ und außergewöhnlich gemacht waren.  


I am not the best travel blogger as I usually forget the location's names. But let me name two very nice ones: Moses offers steaks and salsas, which are created in a very unique way probably using some local herbs. And Benedict 24/7 is a around-the-clock breakfast location, where you can try all the breakfast types that were ever invented. And you can do this all day long. How about breakfast for dinner? 


Außerdem gibt es da noch "Benedict 24/7", wo man den ganzen Tag über frühstücken kann. Und ich meine wirklich immer, zu jeder Tageszeit mit allen möglichen Frühstücken, die jeweils erfunden wurden. Die Karte ist wahnsinnig vielseitig und die Qualität war wirklich mega mega gut. Es gibt typisch israelisches Frühstück, französisch, englisch, Pfannkuchen, French Toast, eher brot-lastige Kombinationen und ungefähr alle vorstellbaren Getränke dazu. Ich finde, jede Stadt braucht so ein Frühstücks-Lokal! 

Ich sagte ja bereits, dass Tel Aviv auf mich unerwartet gewöhnlich gewirkt hat, es hätte auch ein Berliner oder Hamburger Stadtteil sein können. Was diese Gedanken etwas vertrieben hat, war zum Beispiel die hebräische Schrift. Zum ersten Mal in meinem Leben, konnte ich die Straßennamen und Plakate und so etwas nicht lesen. Ziemlich verrückt! Allerdings kann ich jetzt Hallo und Bitte und Danke sagen, sowie bis acht zählen. Darauf bin ich sehr stolz und führe es auch bei jedem beliebigen Anlass gerne vor!

As I already mentioned, Tel Aviv was as normal as a hip district in Berlin or Hamburg could be. One aspect still made me feel different: The hebrew script. For the first time in my life I couldn't read a word (and I mean, I know the Cyrillic one, but that doesn't give any advantage). A very funny situation. But I used this to practice saying "hello" and "thank you" in Hebrew, as well as count to eight. I am very proud of that and will demonstrate it at any occasion. Seriously. Ask me and I'll send you a voicemail of it! 


Wie ihr außerdem seht, habe ich viele Bilder von Häusern gemacht. Ich mache das ja sonst schon gerne, aber Tel Aviv hat die größte Häuservielfalt geboten, die ich jemals gesehen habe. Wirklich jedes Exemplar ist auf seine Weise anders, von Einheit kann hier nicht wirklich die Rede sein. Finde ich. Weiß als Hauptfarbe verbindet die Architektur zwar doch, aber viele Kleinigkeiten bringen absolute Individualität in die Gebäude. Praktisch an Gebäudefotos außerdem: Die haben meistens nichts dagegen, fotografiert zu werden!

As you might have noticed, I am a huge fan of the local architecture. I always like houses, but those in Tel Aviv especially because all of them look very unique. 


Und zum Schluss eine "Belohnung" für eure Geduld: Ein Bild behind-the-scenes von mir, wie ich auf dem Markt rumblödel (nicht von mir geschossen). Das ist eine einmalige Chance. Und mein allgemeines Fazit lautet: Tel Aviv ist mega cool und lohnt sich als Reiseziel absolut. Los, los, ihr Lieben!

Finally, you reached the end of this endless post! Congratulations. Now you have the opportunity to look behind the scenes and watch me acting stupid while visiting the market at night. So, guys: Go to Tel Aviv, it's pretty awesome! Seriously. See you soon. 


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