Schon seit ein paar Monaten lebe ich nun in Wien und würde gern mehr darüber erzählen und bloggen. Nur bin ich selbst noch nicht so richtig in der Stadt angekommen. Vielleicht ist die Jahreszeit daran Schuld oder der große Aufwand beim Master-Studium. So ganz genau kann ich das auch nicht sagen.
Ich werde oft gefragt: Wie ist Wien denn so? Die Antwort darauf, ist oft schwerer als gedacht. Wien ist eine Stadt, die sehr groß und gleichzeitig ganz gemütlich ist. Ich habe nicht das Gefühl, hetzen zu müssen, habe aber alle Vorteile einer Großstadt. Die U-Bahn und Straßenbahnen sind super ausgebaut, trotzdem werde ich mich noch ein wenig daran gewöhnen müssen, dass 30 Minuten Fahrtzeit ein „Katzensprung“ sind.
Und wenn mich jemand fragt, was ich in Wien schon gesehen habe, sage ich meist „fast nichts“. Natürlich war ich schon in der Innenstadt und habe alle Sehenswürdigkeiten zumindest kurz gesehen. Aber es ist nicht so, dass ich jeden Tag losziehe und mir die Stadt anschaue, weil dazu einfach die Zeit fehlt. Leider. Ich muss da mal was dagegen tun, so geht es ja wirklich nicht! Mag mich jemand besuchen? Jemandem die Stadt zu zeigen macht viel mehr Spaß.
Meist besteht der Tag jedoch aus Uniaufgaben und Seminaren, Einkaufen gehen und Kochen sowie diversen AIESEC-Events, denn ich bin seit Kurzem Mitglied dieser Studentenorganisation geworden (die übrigens mega cool ist und durch die ich an die 200 neue Leute kennengelernt habe!).
Heute möchte ich euch jedenfalls ein paar kurze Impressionen von meinen ersten Monaten zeigen. Mir fehlt ein bisschen die frühere Aktivität hier auf dem Blog, es schreiben weniger Leute Kommentare und auch ich merke, dass ich das bei anderen auch seltener tue. Blogger ist irgendwie statischer und komplizierter als andere Plattformen. Falls ihr euch austauschen wollt, freue ich mich darüber auf Instagram.
Bis bald wieder.
Eure Natalia
Hier oben seht ihr meine Straße. Auch daran muss ich mich erst gewöhnen: Sobald ich aus der Tür gehe, werde ich mit einer Milliarde Leute konfrontiert, die gern auch den Ausgang blockieren. Aber es auch ganz schön eigentlich.
Speziell in meinem WG-Zimmer ist es jetzt im Winter fast unmöglich, Bilder zu machen. Aber dafür bin ich jetzt draußen aktiver. So werde ich hoffentlich bald auf den Ausblick vom Haus des Meeres ablichten (Foto oben).
Ganz empfehlenswert ist übrigens Café Phil, das gleichzeitig Buchhandlung und Cafe ist. Ihr könnt Bücher, Musik, Schallplatten, Möbel und die Lampen kaufen. Dabei genüsslich essen und trinken. Allerdings bin ich von der Kaffeequalität noch nicht ganz überzeugt. Ganz klar überzeugt bin ich aber von den Plätzchen, die wir gestern mit meinem AIESEC-Team machten!























