IVERSITY: #design1o1 – Week 1

Dienstag, 12. November 2013


Hallo! 
Ich möchte euch heute zeigen, womit ich die letzten Wochen verbracht habe und hoffentlich noch bis zum 28.01 durchziehen werde: Ich mache beim Design 101 (or Design Basics) MOOC auf Iversity mit. MOOC steht übrigens für Massive Open Online Course. Dieser Kurs soll zum Nachdenken anregen und einen durch 101 kleine Design-Projekte begleiten. Jeden Tag gibt es ein Video, einen Brief mit schlauen Gedanken und Links sowie eine kleine Hausaufgabe. Man sollte dabei nicht mehr als eine Stunde pro Tag damit verbringen. Der Kurs ist übrigens auf Englisch, also werde ich auch die Aufgabenstellungen so aufschreiben.

Ich werde euch hin und wieder auf dem Laufenden halten, was ich so geschafft habe. Beim Kurs gibt es übrigens keine Noten und kein zentrales Feedback von den Dozenten (es machen nämlich 30.000 Leute mit!). Feedback erfolgt also nur gegenseitig. Bin deswegen sehr auch auf eure Meinungen gespannt! Macht ihr auch mit? Kennt ihr iversity oder habt ihr schon andere MOOC-Plattformen ausprobiert?


Hey guys, 
the past two weeks I have been participating in a MOOC (massive open online course) called Design 101 (or design basics) on the platform IVERSITY. This is what is said about the course: "Design 101 is a journey into contemporary design in which you will transform yourself and your everyday life
into 101 projects."
From time to time I will show you what I did in the past week. I would also be glad, if you gave me some feedback on my projects. Because even on the platform there is only feedback from the other participants (30 000 people from around the globe!).  If you are participating, too, just leave me a link or write an me an E-Mail! Thank you :) 


"I wanted to change the world. But I have found that the only thing one can be sure of changing is oneself." (Aldous Huxley)

N°1: Find a friend, have him take a picture of you. Then, take your own picture portrait.

N°2: Today, you are a bird. Take a sheet of paper and represent yourself as a three dimensional object. 

"Inaction breeds doubt and fear. Action breeds confidence and courage." (Dale Carnegie)


N°3: Share the recipe of your favorite food and a picture of it: 

For the potato: Peel, cut and roast gently until it is browned. Salt and pepper to taste. 
Meat: Mix mincemeat with an egg, a chopped onion and a chopped potato (or just one of them), form balls and roast them. Salt and pepper to taste.


N°4: Make a mask representing yourself. And then, make a second one for a friend of yours. 

Und zum Schluss bekommt ihr noch eine Ladung schlauer Gedanken: 

"To make things easy is very difficult. To make things difficult is very easy" (Bruno Munari)
Something to remember: Design is making things. Now. (Iversity Team)
"Don't fight forces, use them" (Iversity Team)

Bis bald! Ciao!


Blogvorstellung bei Nokin

TRAVELLING: Vrbnik, Croatia #3

Montag, 4. November 2013


Es wird doch langsam Herbst. Und ich verspüre Anzeichen der ersten Erkältung. Aus diesem Grund schwelge ich heute wieder in Erinnerungen an den Kroatienurlaub, an Sommer, Meer, leichte Kleidung und Sonnenbrillen, an Frühstück im Freien, Lesen am Strand und lange Autofahrten mit dem Lieblingsmenschen. 

Oben seht ihr: Während eines Sonnenuntergangs am Strand lohnt es sich auch, den Blick nach oben zu den Häusern schweifen zu lassen. Grillen an einem menschenleeren Strand und letzte Schwimmrunden vor dem Sonnenuntergang. Spaziergänge durch alte Gassen von Vrbnik. Außerdem: Die lange Autofahrt und der Stau an der österreichisch-slowenischen Grenze gehören der Vergangenheit an, denn wir sind endlich in Kroatien angekommen (zu erkennen an der hügeligen Landschaft rund um die Autobahn) 

Unten: Vrbnik in seiner ganzen Pracht, fotografiert vom dem Hügel, auf dem sich unser Appartement befand. Wieder Gassen und unser neues Lieblingsgetränk: das kroatische Radler, vom Lieblingskellner gern auch einfach "Limonade" genannt (weil ja kaum Alkohol und so). Außerdem fotogene Industriegebiete des Orts, erneut die ruhigen Straßen und Gässchen von Vrbnik und Frühstück auf dem Balkon mit Sicht auf das Meer und das kroatische Festland. 

I'm getting sick and the autumn finally arrived in Germany. So today I want to remember the summer in Vrbnik, Croatia. My memories include the sea, summer clothes and sunglasses, breakfast outdoor, reading at the beach and the long car drive to Croatia. Here you see the streets of Vrbnik, our new favorite drink (the croatian beer mixed with lemonade), breakfast, our balcony viewing the sea and other memories, which do not need further description. I wish you a wonderful week! And as always: I'm looking forward to your feedback on my pictures and the blog as a whole. Thank you!



INSTAGRAM: September & Oktober

Donnerstag, 31. Oktober 2013


Hallo meine Lieben! Wie ihr seht, gibt es heute die Instagram-Bilder von gleich zwei Monaten (auf Instagram bin ich übrigens als apfelsanderson zu finden). Das liegt daran, dass im September allein nicht so viel passiert ist. Die erste Woche war ich in Kroatien unterwegs und musste mich danach erst einmal in den Alltag zurückdenken. Ich erledigte den Herbstputz, las russische Bücher und Stef's E-Course. Ich war auch ein paar Mal einkaufen, z.B. meinen neuen gelben Lieblingspullover oder warme Socken vom Markt. Wärmstens empfehlen kann ich euch wegen seines Layouts das "Buch als Magazin", das man sich im Internet bestellen kann, wenn man in keiner supergroßen Stadt lebt. Das Besondere: Es ist ein Buch, das in Form eines Magazins erscheint. Hinten gibt es noch verschiedene Artikel und Bilder zum Thema. Die aktuelle Ausgabe behandelt den Woyzeck.


Diesen Herbst schoss ich vergleichsweise wenig Bilder von der Natur, dafür konnte ich mich für ein Selbstshooting nach draußen wagen und dabei entstanden dann diese Bilder. Falls ihr Sehnsucht nach Herbstnatur bekommt, könnt ihr hier, hierhier oder hier schauen. Letztes Jahr, als ich das 50mm neu hatte, war ich nämlich begeisterte Naturfotografin.


Wie es sich für eine brave Studentin gehört, war ich zum Semesterbeginn aktiv an der Uni anwesend und auch auf den Semester Opening Veranstaltungen zu finden. Besonders schön war das Shooting mit  meinen Freundinnen – eine davon die liebste Copycat – das sich bis in die ganz späten und dunklen Stunden zog. Die Vorlesung war seitdem übrigens nie wieder so voll, aber da saß ich tatsächlich auf den Randhockern.


Auch daheim tat sich was (abgesehen vom Putzen und Aufräumen, das nicht so fotogen war). Ich habe einen neuen türkischen Teppich (besser gesagt: den ersten) auf dem Flohmarkt ersteigert und einen wunderhübschen neuen Tischläufer vom IKEA. Nun ja, ihr kennt das Prozedere bei IKEA. Man geht hin, braucht nichts und kommt trotzdem mit vollen Tüten heim. Letztes Mal konnte ich dem Papierkram im schwedischen Kaufhaus widerstehen, diesmal nicht (siehe Bild links). 


Fotografiert wurde wie immer ganz fleißig, nur nicht immer mit der Kamera. Die schönsten Momente, wie schlafende Katzen und Sonnenuntergänge, passieren meist dann, wenn nur das Handy zur Hand ist. Die Bilder vom Seifenblasenshooting könnt ihr hier noch einmal sehen. 


Und nicht zuletzt: Liebstes Gemüse mit Reisnudeln, Frisurexperimente für eine Party und endlich mehr Struktur für den Blog. Das sieht man hier zwar noch nicht ganz, aber es ist viel im Entstehen. Ich mache übrigens auch den Design 101 Kurs bei Iversity. Kennt ihr den schon? 

Bleibt dran und bis nächste Woche. 
Eure Natalia 

REZEPT: russischer Salat Olivier

Montag, 28. Oktober 2013


Weil Rezepte eigentlich nie schlecht sind und weil ich beim letzten Post nicht dran dachte, sinnvolle Bildunterschriften hinzuzufügen, geht es heute direkt mit einem Rezept für diesen Salat namens Olivier weiter. 

Zuvor jedoch möchte ich euch aber ein ganz großes DANKE sagen. Danke für eure lieben Kommentare, dafür dass ihr den letzten Post zu einem eurer liebsten zählen könnt und ein Danke an diejenigen, die nun zu den neuen Lesern meines Blogs zählen. 
Und klar, dass kunstvoll erstellte Bilder von Essen nicht dasselbe sind, wie Handybilder von jedem Essen, die man mal zwischendurch macht. Jedoch sind die Reaktionen des Umfelds eigentlich immer gleich. Die Bilder im Nachhinein unterscheiden sich selbstverständlich in der Qualität, dies sieht man in dem Moment aber nicht. Nun habe ich hier schöne Beweisbilder dieser Art vorzuweisen. "Musst du denn wieder Bilder von deinem Essen machen?", wird man wieder fragen. "Ich halte Erinnerungen fest und übe mich in Essensfotografie", werde ich dem entgegenwerfen. Haha. Danke noch mal. Gerade die Posts, bei denen ich voll verunsichert bin, werden dann zu den meistdiskutierten und -kommentierten. So wie der hier damals. 


Und jetzt zum Rezept von "Olivier"(französisch, da von einem französischen Koch am russischen Hof zum ersten Mal zubereitet), das in Russland zu Zeiten der Sowjetunion zu DEM beliebtesten Gericht schlechthin zählte. Kaum ein Fest konnte ohne diesen Salat auskommen. Heute wird er eher als Klassiker angesehen und von vielen verpönt. Ich mochte den bereits als Kind sehr gern und kann ihn euch daher wärmstens empfehlen. Wenn ihr ein bisschen was dazu nachlesen wollt, findet ihr hier einen guten Artikel. 

Ihr braucht: 
  • 250-300 Gramm gekochte Schinken- oder Putenwurst (alternativ gekochte Hähnchenbrust oder ganz ohne)
  • 200-250 Gramm gekochte Kartoffeln
  • 50-70 Gramm gekochte Karotten (einfach eine normal große Karotte)
  • 4-5 gekochte Eier
  • 150-200 Gramm Essiggurken (ich nehme generell mehr, weil ich sie so gern habe)
  • Eine Dose grüne Erbsen
  • einen kleinen Apfel (muss aber nicht sein)
  • Mayonnaise, Salz und Pfeffer


Nachdem ihr alles vorbereitet und gekocht habt, wird alles einfach nur in Würfel geschnitten und in einer großen Schüssel zusammengemischt (Eier könnt ihr aber auch reiben, dann sind sie etwas feiner). Falls ihr, so wie ich, alleine lebt und erst einmal eine kleine Menge machen wollt, würde ich euch raten, nur die halbe Dose Erbsen zu nehmen und den Rest woanders zu verwerten (dazu habe ich bald auch ein Rezept). 

Wenn ein großes Fest ansteht oder wenn ihr viele Personen im Haushalt habt, könnt ihr direkt die ganze Schüssel mit Mayo, Salz und Pfeffer abschmecken. Damit hält der Salat allerdings nicht lange und ihr müsst ihn schnell wegessen. Ich mache es meistens so, dass ich dann immer nur einen Teil mit Mayo anrühre und den Rest im Kühlschrank aufbewahre. 

Wie ihr vielleicht seht, besteht der Salat nicht aus rohen, frischen Zutaten. Daher kann man den super im Winter machen und auch einige Tage aufbewahren. Darauf habe ich viel eher Appetit, wenn es draußen kälter wird. Man muss den natürlich nicht nur als Einzelgericht sehen. Mit Kartoffeln und Fleisch jeglicher Art schmeckt er nämlich genau so gut. Oder vielleicht gibt es noch eine andere
Kombination, die ich nicht kenne? Lasst es mich wissen! Und damit wünsche ich euch eine schöne und erfolgreiche Woche! 


Hey guys, 
today I want to show you a recipe for a russian salad named "Olivier", which was very popular in sowiet times. Although most people don't like it any more, it is still one of my favourite dishes and I still keep eating it. All you need is: 

  • 250-300 g cooked sausage
  • 200-250 g cooked potatoes
  • 50-70 g cooked carrots
  • 4-5 cooked eggs
  • 150-200 g pickles
  • a tin of peas
  • one small apple (not necessarily) 
  • Mayonnaise, salt and pepper

After you have cooked the potatoes, carrots and eggs you just cube all your ingredients and mix it all in a big bowl. Before you eat, mix in the mayonnaise and add salt and pepper to taste. Ready! 


Travelling: Random food photography + [Freitagsgedanken]

Freitag, 25. Oktober 2013


"Es gibt zwei Sorten von Menschen. Die einen fotografieren ihr Essen, die anderen nicht". Kennt ihr diesen Spruch? Und jetzt dürft ihr drei Mal raten, zu welcher Sorte ich mich zugeordnet fühle. Haha. 
Ich verstehe die Aufregung um das Fotografieren von Essen ehrlich gesagt nicht. Also ich verstehe sie schon, bekenne mich aber als deren Gegnerin. Wir leben in digitalen Zeiten und haben ein unendliches Potential in unseren digitalen Kameras stecken. Wer in der Minute Tausende Bilder schießen kann, kommt ganz natürlich an die Grenzen des sinnvollen Fotografierens. Da müssen dann tatsächlich Möbel, Katzen, Füße und Cocktails herhalten. Und es kommen dabei doch tolle Bilder heraus? Die besten und spannendsten Motive meiner Meinung nach. 


Zum einen macht es tatsächlich Sinn, alltägliche Gegenstände zu fotografieren, weil sie immer da sind und ein hervorragendes Motiv abgeben, um das Fotografieren zu üben. Sie laufen nicht weg und beklagen sich nicht über das nicht gelungene Bild. Zum anderen, und das ist für mich der springende Punkt, leben wir eh schon viel zu schnell und viel zu effektiv. Ich bin keine Maschine, dass ich reibungslos und durchgehend logisch funktionieren muss. Nein. Ich bin ein Mensch und ich liebe alltägliche Situationen wie mein Essen. Ich darf auch mal bescheuert wirken, wenn ich mich auf Stühle stelle, um die wunderschöne Kombination von Lebensmitteln in meinem Teller zu verewigen.  Ja, ich sehe mir diese Bilder sogar mal an und klebe sie in mein Fotoalbum. Und das ist die Bremse des Alltags, die kurze Momente für immer verewigt. Weil die kleinen Dinge im Leben oftmals viel wichtiger sind, als das mysteriöse große Ganze, was wir uns einbilden. 


Und aus diesem Grund seht ihr heute das Essen, was meine liebe Oma für uns gemacht hat, während ich in Russland zu Besuch war. Meine ganze Familie kann das nicht nachvollziehen, warum ich denn so etwas Unwichtiges fotografieren muss. Sie belächeln mich und tolerieren es. Und das ist ok so. Zu sehen sind hier Omas Hände, ihre Vorhänge und Küche. Außerdem Opa beim Zeitung-Lesen und seine Bücherauswahl für die nächsten Monate. Nahrung für den Geist und für den Körper sozusagen. 

Weitere Bilder aus Russland seht ihr hier und hier. Und nun stellt sich mir die Frage: Was haltet ihr von der Random Food Photography? Und wollt ihr auch mal Rezepte zu den hier gezeigten Gerichten? Interessieren euch so ganz persönliche Bilder auch oder war das Quatsch, sie hier zu zeigen? 



Today I want to show you pictures of the food my grandmother made for me while I was in Russia this summer. You may find me stupid, making pictures of random food. But I like this idea a lot, because it helps me to calm down and think the normal daily routine through. I like food and making pictures of it to practice in photography. And because I am a huge fan of the little things surrounding me every day. I  really look through these pictures every now and again to remember the delicious dishes and my grandparents. Other pictures of my russian visits were already shown here and here

OUTFIT: Indian summer, knit, leather & paisley

Montag, 21. Oktober 2013


Hallo ihr Lieben, 
Outfits und Selbstportraits gab es hier viel zu laaaange nicht mehr. Das geht natürlich nicht, denn es gibt was zu sehen. Deswegen kommt heute ein super langer Post, bei dem ihr mit Bildern aller Art bombardiert werdet. Ich habe in letzter Zeit viele tolle neue Kleidungsstücke erworben und meine Haare etwas kürzer schneiden lassen (was, fällt nicht auf? ok, es war ganz wenig!). Aber fangen wir mal von vorne an. Haltet euch fest, ich bin heute super ausführlich!


Vor ein paar Wochen wagte ich mich mit meinem Fernauslöser raus und musste einige komische und amüsierte Blicke aushalten, um diese Fotos hier zeigen zu können. Also, die Klamotten. Da wäre zum einen die (Fake-)Lederjacke. Anfangs hatte ich große Zweifel, weil nun doch viele eine besitzen und ich es nicht so gern habe, wenn ich aussehe, wie alle anderen. Aaaaber: Sie ist vergleichsweise kurz und lässt mich damit größer wirken. Kann ich jedem und jeder empfehlen, die eher klein sind. Besonders gut sieht die Jacke mit Kleidern und Röcken aus, das zeige ich euch aber ein anderes Mal. Und ja, meine Rockstar-Seite kommt so einfach besser zur Geltung, haha. Besser als bei meinem süßen Trenchcoat (hier!). 

Mein zweiter Liebling ist der selfgelbe Pullover, den ich zum ersten Mal HIER erblickte (auch wenn der Blog auf russisch ist, kann ich ihn euch wärmstens empfehlen. Selten habe ich so schöne Portraits gesehen, wie da!). Der Pulli und ich, das war Liebe auf den ersten Blick an der Kleiderstange und erst auf den zweiten Blick an mir. Aber ich bin im Nachhinein zufrieden mit der Entscheidung. Auch wenn ich jetzt finde, dass der Pulli in diesem Outfit mit Lederjacke nicht sooo gut zur Geltung kommt. Ich finde die Farbe aber so schön herbstlich und ein bisschen Knalligkeit muss jetzt wirklich sein! So viele ziehen sich trüb an, da muss ich doch ein Gegenstatement setzen. Achtet vor allem auf das Strickmuster (weiter unten besser zu sehen). Ich habe mich einfach gleich darin verliebt, denn es wirkt so selbst gemacht. Wunderschön einfach. Und entgegen aller Erwartungen sieht es mit eher blasser Haut nicht schlecht aus. Was haltet ihr so von Gelb bei Klamotten?

Das zweite gelbe Stück des Outfits ist dieser geniale Strick-Schlauchschal, dessen Werdegang ich hier bereits beschrieben habe. Ich kann nur so viel sagen: Er ist super warm, durch seine vier Farben kann man ihn mal so, mal anders drehen und er passt wirklich gut zu allem. Lediglich seine Größe lässt alle Blicke auf sich ziehen. Passend bei eher schlichteren Outfits und auch um ein farbenfrohes Statement zu setzen. Ihr habt keinen, der so einen Schal stricken kann? So weit ich weiß, ist er mit der aller einfachsten Masche gestrickt. Also vielleicht doch den lang ersehnten Plan "Stricken lernen" in die Tat umsetzen? Ich versuche mich spätestens dann daran, wenn ich Oma bin, haha. 


Außerdem habe ich tolle neue Schuhe (Ankle Boots), die SO bequem sind, dass ich sie am liebsten ständig und überall tragen würde. Sie haben ein hartes Casting hinter sich und konnten sich gegen etwa sieben Paar ähnlicher Modelle behaupten. Falls ihr so etwas Ähnliches sucht, kann ich dieses Modell wirklich empfehlen (genau Angaben zu den Shops und Marken findet ihr weiter unten). Ein weiterer Pluspunkt: Sie passen farblich einfach zu allem. Das finde ich gut. Eine Sorge weniger jeden Tag und sieht trotzdem super aus. Bestellt habe ich sie übrigens bei dem bekannten Online-Shop, bei dem in der Werbung jeder schreit. 

Nicht zu vergessen ist die weinrote Tasche! Sie ist im Gegensatz zum Rest nicht neu, sondern vom Flohmarkt und hat mich nur ein paar Euro gekostet. Das ist die wahrscheinlich mit Abstand kleinste Tasche, die ich habe. Sonst nehme ich gefühlt meinen ganzen Hausrat mit und der passt nur in ganz große Taschen. Aber so ein kleineres Modell tut gut. Dann kommt die Kamera halt nicht jedes Mal mit!

Die Jeanshose suchte ich ganz lange und finde sie wundervoll. Ich mag diese schmalen Modelle einfach sehr, auch wenn sich damit kein vollkommen gemütlicher Tag verbringen lässt. Wenn ich wieder daheim bin, muss einfach etwas gaaanz bequemes her. Trotzdem trage ich sie und fühle mich damit wohl, haha. Ich mag auch die Farbe und das unregelmäßig ausgewaschene Muster. Und ihr? 


Nicht zu vergessen sind zur guter Letzt zwei Details: Das Tuch mit dem Paisley-Muster habe ich bereits auf meiner Russland-Reise gekauft (besser gesagt: von meiner lieben Oma bekommen!) und liebe es einfach! Ich zeige es euch noch einmal besser in einem anderen Outfit. Finde jedoch, dass blau und rot auch zum gelben Pulli super aussehen. 
Übrigens stammt es aus einer russichen Pawlow-Possader Tuchmanufaktur, die seit 1795 (!) Seide- und Wolltücher herstellen. Statt einem Massenetikett drauf, habe ich den Namen der Künstlerin, die dieses Modell entworfen hat, dabei stehen. Erstaunlich und bewundernswert, dass es so etwas noch gibt! Dass der Preis entsprechend ordentlich ist, muss ich wohl nicht dazu sagen. 

Und meine schöne Uhr. Nein, es ist keine gesponserte super teuere Uhr. Dieses Modell nennt sich "Bahnhofsuhr" und ich habe sie für sieben Euro auf einem Markt in Amsterdam erworben. Ich stehe total auf die großen, schlichten Modelle und finde, dass man dafür nicht unbedingt einen Aufpreis für die Marke zahlen muss.  

Hier noch einmal die Übersicht: 
Jacke: H&M 
Hose: Review
Pullover: Zara
Strickschal: selbst gestrickt (Geschenk) / self made
Paisley-Tuch: aus der Pawlow-Possader Tuchmanufaktur in Russland / russian manufacture
Ankle Boots: S. Oliver, online bestellt
Tasche &Uhr: Flohmarkt / flea market


Today I want to show you some outfit pictures and self portraits I made a couple of weeks ago. The leather jacket (fake leather) is perfect for my size, because it is short and makes me look taller as I really am. But I must admit that it looks better if I wear it with a skirt or a dress. I also like it because it is not cute at all and I therefore can combinate it with cute dresses and still do not look like a little girl. 

The yellow pullover I first saw here and liked both the colour and the knitting pattern. And I think it looks better without the leather jacket. What do you think? The ancle boots are sooo comfortable and they also fit with every other colour and style. My yellow scarf is self-made and was knitted only for me. With its four colours it is a wonderful peace for nearly every outfit and its colour makes everything look much more like autumn. 

The red bag I bought at a flea market and it is my first small (haha, yes, small!) bag. Normally I carry thousands of pounds stuff with me. But sometimes this bag is a real help, because I can's put everything in. And finally the red and blue scarf with the paisley pattern that was made by a russian manufacture called Pavlovsky Posad. They are producing silk and wool scarfs since 1795 (!). It was a gift from my grandmother. 



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